Schwellenländer zeigen sich überraschend stabil
Hochzins-Anleihen sorgen für Fondsertrag

Festverzinsliche Anleihen aus Schwellenländern bescherten ihren Investoren trotz der Finanzkrise vergleichsweise stabile Erträge. Doch auch die Fonds, die in Hochzins-Anleihen investieren, kamen in den vergangenen zwölf Monaten nicht um einen durchschnittlichen Verlust herum

FRANKFURT. Festverzinsliche Anleihen aus Schwellenländern bescherten ihren Investoren trotz der Finanzkrise vergleichsweise stabile Erträge. Doch auch die Fonds, die in Hochzins-Anleihen investieren, kamen in den vergangenen zwölf Monaten nicht um einen durchschnittlichen Verlust herum: Ein knappes Prozent Minus berechnete Feri Euro-Rating Services für alle 80 Produkte.

Einige Schwellenländer überraschen derzeit mit guten makroökonomischen Daten: "Die Inlandsnachfrage und auch die Exportrate vieler Länder steigt stärker als erwartet", sagt Simon Lue-Fong, Manager des PF-Global-Emerging-Debt-P Cap. Der Fonds gewann in den vergangenen zwölf Monaten rund 16 Prozent an Wert. Vor allem US-Dollar-Bonds sollen auch künftig zur positiven Entwicklung des Fondsvermögens beitragen.

Auffallend stark um 14 Prozent stieg im Mai 2009 der Credit Suisse Bond Emerging Markets Fonds. Grund dafür ist auch das neue Management unter Paul Griffith. Sein Vorgänger Raphael Kassin verließ das Unternehmen Mitte des Monats. Bereits Ende 2008 verkaufte die Credit Suisse einen Teil der Fondssparte an Aberdeen Asset Management. "Die Anleihefonds gehören wie ein Großteil der Long-Only-Produkte nicht zu unserem Kerngeschäft", sagt eine Sprecherin der Credit Suisse. Jetzt wird der neue Manager Paul Griffith und sein Anleihefonds künftig bei Aberdeen Asset Management für Anleiheertrag sorgen.

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