SEB und Kanam verkaufen Immobilien
Deutsche Fonds machen in den USA Kasse

Der offene Immobilienfonds SEB Immo-Invest hat sich nach nur zwei Jahren von seiner Beteiligung am New Yorker Bürokomplex „One Park Avenue“ getrennt. Dagegen verkaufte SEB-Wettbewerber Kanam in Washington das Bürohochhaus „Franklin Tower“. Während Fonds zurzeit in den USA eher verkaufen, investieren sie in Europa.

rrl DÜSSELDORF. Das im April 2005 gemeinsam mit Immobilienpartner SL Green Realty für 319 Mill. Dollar erworbene Objekt wurde SEB zufolge nun für 550 Mill. Dollar an das US-Immobilienunternehmen Murray Hill Properties verkauft.

Der deutsche Fonds war mit 75 Prozent an der Objektgesellschaft des 20-geschossigen Gebäudes beteiligt. Er erwarb diese Beteiligung mit 61 Mill. Dollar Eigenkapital plus Fremdkapital und erlöste nun abzüglich Verbindlichkeiten 100 Mill. Dollar. Zwar kassierte Partner SL Green den Löwenanteil am Verkaufsgewinn. Dafür war der SEB-Fonds über Vorzugsausschüttungen von 8,5 Prozent überproportional am laufenden Ergebnis beteiligt. SEB nennt eine Rendite von 32 Prozent nach der Methode des internen Zinsfußes für das Engagement.

SEB-Wettbewerber Kanam machte derweil in Washington Kasse. Der offene Immobilienfonds Kanam US-Grundinvest verkaufte in Washington das Bürohochhaus „Franklin Tower“ für 150 Mill. Dollar an einen nicht genannten Käufer. Der Fonds hatte das Objekt laut Kanam im September 2003 für 93 Mill. Dollar gekauft. Beim Verkauf hätten auslaufende Mietverträge für das 1967 erbaute Haus eine Rolle gespielt.

Während Fonds zurzeit in den USA eher verkaufen, investieren sie in Europa. So erwarben die Commerzbank-Fonds Hausinvest-Europa und Hausinvest-Global gerade gemeinsam für 125 Mill. Euro einen Bürokomplex in Mailand, der 2009 fertig werden soll.

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