Sinkende Leitzinsen im Euroraum treiben die Fondsrenditen
Deutsche Rentenfonds im Plus

Dank massiver Zinssenkungen der Zentralbanken weltweit war 2008 ein ausgesprochen positives Jahr für die in Euro notierenden Rentenpapiere. Und so konnten auch zahlreiche deutsche Rentenfonds in den vergangenen zwölf Monaten einen Wertzuwachs verbuchen. Bis zu 23 Prozent Jahresrendite war mit den mündelsicheren Papieren möglich.

FRANKFURT. Zwei Thames-River-Global-Bond-Fonds stehen ganz oben in der Hitliste. Der erste setzt vornehmlich auf britische Staatsanleihen. 97 Prozent des Portfolios sind in britische Pfund investiert. Die restlichen drei Prozent liegen in US-Dollar-Anleihen.

"Seit Dezember 2008 setzen wir auf britische Staatsanleihen mit langer Laufzeit", sagt Paul Thursby von Thamse River. Er managed auch den in Euro notierenden Global-Bond-Fonds auf Platz zwei in der Fondsliste. Das Prodkut bescherte seinen Anteilseignern jedoch nur rund 18 Prozent Wertzuwachs. Mit deutschen Staatsanleihen ließen sich zwölf Prozent Rendite erzielen", sagt Robert Michele, der Anleihen- und Währungsexperte bei J.P. Morgan.

Im vergangenen Januar fielen die Renditen der Staatsanleihen jedoch wieder. "Nachden ersten Wochen des neuen Jahre scheinen die Rentenmärkte erst einmal eine Verschnaufpause einzulegen", sagt der Experte. Die weltweiten fundamentalen Signale vermitteln einen schwachen Eindruck, so dass Michele mit weiteren deutlichen Zinssenkungen rechnet - und zwar sowohl in der europäischen Währungsunion als auch in Großbritannien. Sein mittelfristiger Ausblick für Staatsanleihen bleibt konstruktiv.

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