Spekulation
Japans Hedgefonds machen Kasse

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Optionen und Wandelanleihe-Fonds im Trend

Notenbankchef Haruhiko Kuroda, den Abe für das Amt ausgewählt hatte, startete im April eine geldpolitische Lockerung von beispiellosem Ausmaß. Durch den Kauf von Anleihen und anderen Finanzanlagen will Kuroda die monetäre Basis in Japan verdoppeln, um in etwa zwei Jahren eine Inflationsrate von zwei Prozent zu erreichen.

Zu den besten Performern zählten in diesem Jahr Optionen-Fonds, die von einer steigenden Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen profitierten. Japanische Unternehmen haben 2013 insgesamt 631 Milliarden Yen (rund 4,35 Milliarden Euro) durch Emissionsangebote von Wandelanleihen aufgenommen. Das ist Daten von Bloomberg zufolge die höchste Summe seit 2006.

Der in Yen angebotene Japan Synthetic Warrant Fund von Stratton Street kam in diesem Jahr bis November auf ein Plus von 359 Prozent dank einer Erholung am Markt für Wandelanleihen, wie die Fondsgesellschaft mitteilte. Der 33,3 Millionen Dollar schwere Northwest Warrant Fund erzielte im selben Zeitraum einen Ertrag von 208 Prozent.

Der Fonds kauft Wandelanleihen, verkauft die festverzinslichen Komponenten der Papiere über Asset-Swaps und behält die Optionen, die Wertpapiere in Aktien umzuwandeln. Und der Hayate-Fonds, der auf steigende und fallende Aktienkurse wettet, verzeichnete bis Ende November ein Plus von 92 Prozent.

„Der Fokus der Anleger an Japan hat weltweit zugenommen dank Abenomics“, sagte Kensuke Suzuki, ein Director von Hayate Partners Pte. in Singapur. Die Anfragen nach möglichen Investments in den Fonds haben seinen Angaben zufolge in diesem Jahr zugenommen. „Angesichts des steigenden Interesses an Japan insgesamt werden kleinere Unternehmen ins Rampenlicht rücken, was alles in allem gut ist.”

Baran von Symphony zufolge wird Japan davon profitieren, dass die US-Notenbank Federal Reserve ihre konjunkturfördernden Maßnahmen weiter zurückfahren wird.

Die Bank of Japan (BoJ) hat am 20. Dezember ihre lockere Geldpolitik auf Rekordniveau beibehalten, während die Federal Reserve zwei Tage zuvor eine Drosselung ihrer monatlichen Anleihekäufe angekündigte, das so genannte „Tapering”. Dies trug dazu bei, den Yen auf ein Fünfjahrestief zum Dollar zu drücken.

„Ich erwarte eine ähnliche Entwicklung im Jahr 2014, und sie dürfte sich beschleunigen, wenn das Tapering startet, während die japanische Notenbank weiter Geld druckt”, sagte Baran. „Der Yen wird weiterhin abwerten, was die Unternehmensgewinne antreibt und Aktien attraktiver macht.”

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