Spezialisierte Schwellenländer-Fonds liegen vorne
JP Morgan und Raiffeisen punkten mit Orient-Mix

Ashraf el Ansary muss sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht fühlen: Die Börsen des Orients befinden sich derzeit auf einem Höhenflug - und mit ihnen der JP Morgan Middle East. Der im Mai 1998 aufgelegte Aktienfonds ist eines der wenigen Schwellenländer-Produkte, das in seinem Portfolio das Wachstum des Mittleren und Nahen Ostens abbildet. In den vergangenen zwölf Monaten hat er ein Plus von 62 Prozent erzielt und steht damit unangefochten an der Spitze seiner Vergleichsgruppe.

HAMBURG. El Ansary, der erst im Mai dieses Jahres das Management des 177 Mill. Euro schweren Fonds von Liesbeth Rubinstein übernahm, führt ein sehr konzentriertes Portfolio. Größte Länderposition ist derzeit die Türkei mit 32 Prozent, gefolgt von Israel mit 24 Prozent und Ägypten mit 19 Prozent. "Wir haben die Türkei übergewichtet, da das Bewertungsniveau sehr attraktiv ist und das Land als Konvergenzkandidat für die Europäische Union über ein enormes Wachstumspotenzial verfügt", erläutert el Ansary.

Darüber hinaus werde die Umsetzung der angestrebten Reformen von der türkischen Regierung stetig vorangetrieben. Auch für Ägypten ist der Manager trotz hoher Bewertungen weiterhin positiv gestimmt. Auf Branchenebene setzt er derzeit vor allem auf die Bereiche Finanzen, Telekommunikation und Industrie, die mit 26, 21 bzw. 14 Prozent berücksichtigt sind.

Immerhin mit zehn Prozent seines verwalteten Vermögens ist derzeit Cyrus Golpayegani in der Türkei investiert. "Trotz des politischen Getöses bleibt das Land attraktiv, da die türkische Wirtschaft nachhaltig überzeugen kann", urteilt der Manager des auf Rang zehn liegenden Raiffeisen-Eurasien-Aktien der österreichischen Raiffeisen KAG. Der Rest steckt zu gleichen Teilen in Aktien aus den Zukunftsmärkten China, Indien und Russland.

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