Staatsanleihen und Gold sorgen für Erträge
Mischfonds schaffen stabilen Mehrwert

Mit konservativen Mischfonds liegen Anleger lang- und kurzfristig auf der sicheren Ertragsseite. Die besten zehn Produkte schafften in den vergangenen zwölf Monaten und in den vier Wochen im April 2009 eine positive Wertentwicklung.

FRANKFURT. Nur der Deka Stiftungen Balance steht mit einem Verlust von 0,42 Prozent auf Platz zehn der Top-Fonds von Feri Euro-Rating Services. Grund dafür ist auch der vergleichsweise geringe Aktienanteil im Portfolio. Mehr als 30 Prozent darf der Fonds nicht in Aktien anlegen. Ein Großteil des 275 Mio. Euro großen Fondsvermögens ist daher in festverzinslichen Staatsanleihen investiert. Knapp acht Prozent davon liegen in einem französischen Bond, der bis 2019 jährlich 4,24 Prozent Zinsen zahlen soll. Einen Anteil von knapp sechs Prozent macht eine deutsche Bundesanleihe aus. Auch sie läuft bis 2019, verspricht aber nur 3,75 Prozent pro Jahr.

Eine deutlich höhere Wertentwicklung erwirtschaftete der Goldport Stabilitätsfonds: knapp acht Prozent in zwölf Monaten. Und auch während der vier April-Wochen verbuchte das Produkt rund drei Prozent Ertrag. Der Vermögensverwalter Wilhelm Peinemann zeichnet für die Strategie verantwortlich, Kapitalanlage-Gesellschaft ist die DZ Bank. Ein Großteil der 14 Mio. Euro legt der Fonds in Gold an. Zum Teil kauft Peinemann den Rohstoff sogar physisch ein: Rund 27 Prozent des Portfolios machen derzeit echte Goldbarren aus.

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