Starke US-Währung bringt Euro-Anlegern Vorteile
Währung stützt Dollar-Rentenfonds

Für Euro-Anleger sind US-Rentenfonds Wetten auf die Dollarentwicklung. Im Monat Juli bescherte die starke Währung den Fonds Gewinne von im Schnitt 1,6 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten dagegen drückte die schwache US-Devise bzw. der starke Euro die Renditen fast durchweg ins Minus.

HB FRANKFURT/M. „Privatanleger sollten sich fragen, ob sie sich den Dollar antun wollen“, sagt Thomas Portig, Leiter der Fondsanalyse bei H.C.M. Capital Management. Investoren aus Euroland seien mit weniger riskanten Euro-Rentenfonds besser bedient.

Der Sarasin BondSar US Dollar Opportunity liegt mit einem Zwölfmonatsverlust von 1,63 Prozent auf Platz fünf unter 93 US-Rentenfonds. Er investiert laut Fondsmanager Andreas Fischer zu mindestens 70 Prozent in Bonds am unteren Ende der Kategorie „Investmentgrade“. Derzeit hat der Sarasin-Fonds unter anderem Titel der Autohersteller Ford, GM und Daimler-Chrysler übergewichtet. „Die bieten deutlich höhere Renditen als andere Firmentitel mit dem selben Rating“, erläutert Fischer.

Auch Steven Lear, Fondsmanager des siebtplatzierten Schroder ISF - US Dollar Bond, geht von steigenden US-Leitzinsen aus. Er investiert aber anders als Fischer. Der Schroder-Fonds hält zum einen eine hohe Kasseposition, die er nach dem Zinsanstieg auflösen kann, und hat zum anderen einen relativ hohen Bestand von Papieren mit Laufzeiten von zehn und 30 Jahren.

Ein Vergleich der beiden Fonds sei ein wenig wie der „Äpfel mit Birnen“, sagt Analyst Portig. Denn beide Fonds investierten zwar in US-Rentenwerte, doch seien sie ganz anders aufgestellt. Das Sarasin-Produkt investiere zum Großteil in Unternehmensanleihen. Hingegen sei der Fonds von Schroder, der auch stark in Staatsanleihen investiere, breiter investiert und insgesamt das risikoärmere Produkt.

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