Stockpicker schneiden in den vergangenen zwölf Monaten besonders gut ab
Rohstoffwertefonds starten durch

Mit Rohstoffen war bisher viel Geld zu verdienen, ebenso mit entsprechenden Aktien und Fonds. „Zwischenzeitliche Korrekturen sind positiv, um Schwung zu holen für eine zweite Welle“, beruhigt Neil Gregson, Fondsmanager des CS Equity Fund (Lux) Global ResourcesB, die Anleger nach den jüngsten Rückschlägen.

HB FRANKFURT/M. Der Fonds von Credit Suisse Asset Management belegt mit einem Zwölfmonats-Wertgewinn von 43,14 % den neunten Rang unter 40 Branchenfonds mit Fokus auf Rohstoffwerten.

Etwas anders liegen die Dinge laut Gregson bei Goldwerten: „Deren Anteil haben wir im Dezember deutlich abgebaut, denn sie sind sehr gut gelaufen. Mit Blick auf die Chancen für die kommenden ein bis zwei Jahre haben wir den Öl- und Gassektor bevorzugt.“ Gut für die Entwicklung vieler Rohstoffe war die Nachfrage aus China.

Über die von der chinesischen Nachfrage ausgelösten Preissteigerungen machen sich die Verwalter von Indexfonds keine Gedanken, denn sie kaufen exakt die in der Messlatte enthaltenen Werte. Das gilt auch für Thomas Meyer zu Drewer. Als Vorstand der zur Hypo-Vereinsbank gehörenden Indexchange gehört auch der mit 48,79 % auf Platz vier liegende Dow Jones Stoxx 600 Basic Resources Ex zu seinem Verantwortungsbereich. Im Gegensatz zum Credit-Suisse-Produkt, das weltweit investiert, stammen die im Indexchange-Fonds enthaltenen Aktien aus Europa. „Wir haben 23 Prozent der Gelder in Anglo American investiert“, sagt Meyer zu Drewer.

Der unabhängige Bennewirtz wägt das Für und Wider beider Fonds ab: „In steigenden Marktphasen segeln Indexfonds hart am Wind, weil sie höher investiert sind. In schwierigen Phasen können aktiv gemanagte Fonds durch Hochfahren der Cashquote und defensivere Investments Verluste abferdern, während Indexprodukte ungebremst abstürzen."

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