Strategen konzentrieren sich auf Asset Backed Securities: Geldmarktfonds peppen ihre Renditen mit Anleihen auf

Strategen konzentrieren sich auf Asset Backed Securities
Geldmarktfonds peppen ihre Renditen mit Anleihen auf

Die Europäische Zentralbank hält ihren Leitzins auf dem tiefen Niveau von zwei Prozent, und die konjunkturelle Schwäche lässt kaum Zinserhöhungserwartungen aufkommen.

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Vor diesem Hintergrund haben es Euroland–Geldmarktfonds schwer. Renditen über jenen 2,5 Prozent, die etwa einige Direktbanken für Tagesgeldkonten bieten, sind schwer zu erwirtschaften. Allerdings gelang Produkten wie dem Oppenheim Asset Backed Securities Fonds oder dem HSBC Trinkaus ABS, die auf Asset Backed Securities (ABS) setzen, die Renditemarke von drei Prozent zu überwinden.

Der Oppenheim Asset Backed Securities Fonds ist einer der wenigen reinen ABS–Fonds. ABS sind Wertpapiere, die durch verschiedene Vermögenswerte wie Hypotheken, Unternehmenskredite oder Konsumentenforderungen besichert sind. Der Oppenheim-Fonds investiert überwiegend in variabel verzinsliche Wertpapiere, die in Euro begeben oder gegen den Euro gehedged werden. Insgesamt muss mindestens ein durchschnittliches Rating von „A-“ erzielt werden. Der Preis für einen Anteilsschein liegt bei über 103 000 Euro. Insofern richtet sich der Fonds vor allem an institutionelle Anleger und vermögende Privatinvestoren.

Fondsmanager Pierre Annutsch räumt dem ABS-Fonds auch 2005 gute Chancen ein: „Immer noch bieten ABS-Strukturen einen deutlichen Renditeaufschlag gegenüber Geldmarktsätzen.“ Bei durch Unternehmenskredite unterlegten Collateralized Debt Obligations (CDOs) seien dies derzeit immer noch 0,5 Prozentpunkte im „AAA“-Spektrum gegenüber dem Geldmarktsatz Dreimonats–Euribor. Doch setzt der Fonds zum Großteil auf besonders sichere ABS-Titel, die durch Hypotheken unterlegt sind. Manager Annutsch geht zwar davon aus, dass sich die Zinsvorsprünge der Asset Backed Securities nach dem sehr guten Jahr 2004 nicht weiter spürbar einengen. „Doch ist die Gefahr einer Spreadausweitung in den nächsten Monaten gering“, betont der Experte.

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