Strategen setzen auf hohen Rohstoffbedarf in China
Fondsmanager mögen Basismetallaktien

Der fulminante Anstieg des Goldpreises und die Nachfrage der Asiaten nach Basismetallen prägen die Rohstoffmärkte. „Aber der Goldpreis wurde hauptsächlich durch Währungsfaktoren in die Höhe getrieben, nicht durch fundamentale Gründe“, schränkt Ute Speidel ein. Die Managerin des zur Allianz-Gruppe gehörenden DIT setzt im DIT-Rohstoffonds mit der Hälfte der Gelder auf Basismetalltitel - das sind wegen der Chinakomponente die für sie interessantesten Werte.

HB/vwd FRANKFURT/M. Der Fonds rangiert mit einem Zwölfmonats-Wertgewinn von 15,53 % auf Rang fünf unter 40 Aktienfonds für Rohstoffwerte. „Nickel wird auch in Zukunft stark nachgefragt und das Angebot ist knapp. Und bei Eisenerz besteht eine rasant steigende Nachfrage aus China“, sagt Speidel. Daran will sie beispielsweise mit den breit diversifizierten Minenkonzernen Rio Tinto und BHP Billiton teilhaben, die mit je 10 % stark gewichtet sind.

Ulf Moritzen, Manager des mit 19,29 % zweitplatzierten Fonds Nord-Rohstoff, hat das Vermögen fast zu gleichen Teilen auf die drei Bereiche Grundstoffe/Metalle, Gold und Energie aufgeteilt. Bei Basismetallen macht der Manager der zur Vereins- und Westbank gehörenden Nord-Invest eine Tendenz zur Lagerhaltung bei den verarbeitenden Firmen aus. „Deshalb haben wir hier wohl erst den Anfang der Aufwärtsbewegung gesehen.“ Hinsichtlich der Nachfrage aus China ist auch Moritzen optimistisch.

Alice Segschneider, Leiterin Fondsresearch bei der Ratingagentur Lipper, rät: „Wer Rohstofffonds besitzt, kann Gewinne teilweise mitnehmen. In einem diversifizierten Depot machen sich diese Fonds aber gut als Beimischung für Anleger, die beim Gold dabei sein wollen und von einer Konjunkturerholung ausgehen.“

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