Studie belegt verändertes Anlageverhalten: Institutionelle Anleger kaufen Publikumsfonds

Studie belegt verändertes Anlageverhalten
Institutionelle Anleger kaufen Publikumsfonds

Deutsche institutionelle Anleger kaufen vermehrt Publikumsfonds, weil diese nach den neuen Bilanzierungsrichtlinien einfacher zu verbuchen sind als Spezialfonds. Zudem achten Großinvestoren sehr auf die Gebühren.

ina FRANKFURT/M. Das sind Ergebnisse einer dem Handelsblatt vorliegenden Studie des Analysehauses Südprojekt („Deutsche institutionelle Anleger und ihr Anlageverhalten 2005“). Berücksichtigt wurden 45 Investoren mit über 700 Mrd. Euro an liquidem Vermögen.

„Über die Hälfte der Anleger gab an, ihre Bestände an Publikumsfonds aufstocken zu wollen“, sagt Südprojekt–Geschäftsführer Thomas Vorwerk. Ein wichtiger Grund sei die Umstellung der Bilanzierungsrichtlinien auf die IFRS-Regeln. „Ein Publikumsfonds wird wie ein einzelnes Wertpapier bilanziert, bei Spezialfonds – die eigentlich für institutionelle Investoren aufgelegt werden – muss dagegen jede einzelne Portfolioposition ausgewiesen werden.“ Interessant findet Vorwerk, „dass etwas tiefere laufende Gebühren den Run auf Publikumsfonds sogar noch drastisch verstärken würden“.

Ein steigendes Interesse institutioneller Anleger erkennen auch andere Beratungsfirmen wie Faros Consulting. „Frisches Geld wird häufiger in Publikumsfonds gesteckt“, sagt Faros-Geschäftsführer Eberhard von Alten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%