Studie
Zertifikate gelten als sicher, sind aber wenig bekannt

Rund 3,9 Millionen Bundesbürger besitzen Anlagezertifikate. Das ergab eine Studie des Düsseldorfer Marktforschungsinstituts AMR. Es könnten noch viel mehr Anleger zu Zertikfikaten greifen - wenn sie denn wüssten, was das ist.

drz FRANKFURT. Hebelprodukte halten nach der Studie nur zwei Prozent der Bundesbürger, drei Prozent haben Aktienanleihen im Depot. Die Studie mit 2500 repräsentativ ausgewählten Befragten hatten das Deutsche Derivate Institut, die Deutsche Börse und das Deutsche Aktieninstituts in Auftrag gegeben.

Besonders bekannt sind die Anlageformen allerdings noch nicht. Nur nur ein knappes Drittel der Anleger - das waren 720 der 2500 Befragten - wusste, was Zertifikate sind, 18 Prozent kannten Aktienanleihen. Dabei sind Index- und Garantiezertifikate mehr als einem Fünftel der Anleger ein Begriff. Weniger bekannt sind unter anderem Discountzertifikate (16 Prozent), obwohl die Papiere von den Banken aggressiv beworben werden.

Anleger, die Zertifikate besitzen, schätzen laut Studie das Risiko der Papiere wesentlich geringer ein, als das von Aktien. Demnach betrachten 73 Prozent der Anleger das Risiko von Aktien als hoch, aber nur 40 Prozent halten Zertifikate für eine riskante Geldanlage.

Die komplette Studie gibt's als Pdf-Dokument unter http://gfx.finanztreff.de/ddi_proxy/img_cms/Marktanalyse_Teil_II_23.05.pdf

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%