Stuttgart und Frankfurt verzichten auf Maklergebühr
Börsen machen Zertifikate attraktiver

Die Börsen in Stuttgart und Frankfurt kappen die Maklergebühr (Courtage) für die Zeichnung neuer Zertifikate. Damit versuchen die beiden Handelsplätze, stärker als bisher vom boomenden Markt mit den Anlagepapieren zu profitieren.

drz DÜSSELDORF. Beim Kauf neuer Zertifikate über die Börse müssen Käufer und Verkäufer bisher jeweils 0,8 Promille des Ausgabewertes bezahlen.

Bisher zeichneten Anleger die Papiere vor allem direkt bei den ausgebenden Banken oder über deren Vertriebspartner. Die Börsen waren nur am Handel schon ausgegebener Papiere beteiligt. Ihr Marktanteil wird auf weniger als ein Drittel geschätzt.

Die Börse Stuttgart erhoffe sich besonders vom Wegfall der Gebühren für die Verkäufer eine Belebung des Geschäfts, sagte ein Sprecher. Der Stuttgarter Derivate-Handelsplatz bietet seit gestern die Möglichkeit, gratis Anlagezertifikate und Anleihen zu zeichnen. An der Derivate-Börse Eurex in Frankfurt, wo seit November 2004 Zertifikate gezeichnet werden können, fällt die Courtage für Zertifikate ab Juni weg.

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