Technologiewerte
Manager von Tech-Fonds bevorzugen US-Aktien

Putnam-Manager Michael Petro bleibt vom Erfolg verwöhnt: Der von ihm betreute Putnam Emerging Information Sciences gehört erneut zu den zehn besten Technologiefonds mit deutscher Vertriebszulassung.

HAMBURG. Mit einem Wertzuwachs von 45,99 Prozent gelang dem Putnam Emerging Information Sciences in der Auswertung von Feri Rating & Research der Sprung auf den dritten Rang. Lässt man die beiden ausschließlich auf Internetwerte spezialisierten Spitzenreiter außen vor, erzielte Petro mit seinem stärker diversifizierten Fonds sogar das beste Ergebnis der Kategorie.

„Die Wertentwicklung geht unter anderem auf die erfolgreiche Einzeltitelauswahl im Bereich Computer und Peripherie-Produkte zurück“, erklärt der Putnam-Manager. Am profitabelsten in diesem Sektor habe sich der Software-Anbieter Neoware erwiesen, der mit seinem starken Umsatzwachstum von rund 25 Prozent pro Jahr ein klassisches Beispiel für die Anlagestrategie des Fonds darstelle.

Wie es der Name seines Fonds bereits andeutet, investiert Petro bevorzugt in kleine und mittlere Unternehmen aus dem Bereich Informationstechnologie, die ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial bieten und Chancen auf eine marktführende Stellung haben. „Im Schnitt liegt die Marktkapitalisierung der im Fonds vertretenen Unternehmen bei rund einer Milliarde Dollar“, sagt Petro. Er darf grundsätzlich weltweit investieren, setzt derzeit aber fast ausschließlich auf US-Titel, deren Gewichtung bei rund 95 Prozent liegt. International ist das Portfolio dennoch: „Die meisten der im Fonds vertretenen Unternehmen sind weltweit aktiv“, sagt Petro.

Auch im New Technology Leaders aus dem Hause ING Invest dominieren US-Unternehmen mit einem Anteil am Portfolio von rund 70 Prozent. Der Fonds legte in den vergangenen zwölf Monaten um 45,72 Prozent zu und belegt damit Rang fünf der Vergleichsgruppe. Wie Petro berücksichtigt auch ING-Manager Pierre-Paul Verelst alle Teilsektoren des Bereichs Informationstechnologie. Im Gegensatz zum Putnam-Manager, der in rund 80 bis 90 Titel investiert, bevorzugt Verelst jedoch ein deutlich konzentrierteres Portfolio aus 35 bis maximal 50 Aktien. Außerdem ist er nicht auf Titel aus der zweiten Reihe spezialisiert.

Dementsprechend unterscheiden sich beide Fonds in der Zusammensetzung: So ist der Suchmaschinen-Anbieter Google im ING-Fonds mit knapp zehn Prozent gewichtet, während er in den Top Ten des Putnam-Fonds nicht auftaucht. Einig sind sich beide Fondsmanager aber mit ihrer Vorliebe für Citrix Systems und F5 Networks, die jeweils zu den größten Positionen gehören. Auch hinsichtlich der Marktaussichten für den Technologiesektor sind Petro und Verelst einer Meinung: Beide beurteilen die Perspektiven positiv.

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