Telos-Studie
Großanleger rücken von Mischfonds ab

Institutionelle deutsche und österreichische Investoren rücken von den klassischen gemischten Fonds mit Aktien und Anleihen ab und ersetzen sie durch spezialisierte Mandate.

FRANKFURT. Dieser Trend wird durch eine aktuelle Studie von Telos in Wiesbaden belegt. Die Agentur ist auf das Rating von Asset-Management-Häusern spezialisiert. Einbezogen waren 60 institutionelle Investoren mit einem Vermögen von 125 Mrd. Euro zum Jahresende 2005.

„Den Trend meinen Branchenexperten schon seit längerem ausgemacht zu haben, aber erst jetzt schlägt er sich in Zahlen nieder“, sagt Telos-Geschäftsführer Frank Wehlmann. Laut der Erhebung schrumpfte die Zahl der gemischten Mandate binnen Jahresfrist von 36 auf 21 Prozent. Parallel stieg die Zahl der reinen Aktienmandate von 23 auf 28, die der Anleihemandate von 33 auf 35 Prozent.

Georg Seil, Geschäftsführer der Consultingfirma GSC, bestätigt die Ergebnisse der Erhebung. „Das klassische Mischmandat deutscher Institutioneller bestand aus 30 Prozent Aktien und 70 Prozent Anleihen, betreut von einem einzelnen Haus“, sagt Seil, der Großanleger bei der Auswahl der Geldverwalter berät. „Jetzt suchen die Investoren gezielt Manager für bestimmte Anlageformen und -stile aus.“ Der GSC-Mann begrüßt die Branchenentwicklung: „Kein Verwalter ist unserer Erfahrung nach gleich gut bei Aktien und Anleihen.“

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