Thomas Fischer verlangt Offenlegung von Geschäften
Fischer für mehr Transparenz bei Hedgefonds

Der Präsident des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), Thomas Fischer, hat sich für eine stärkere Offenlegung der Geschäfte von Hedgefonds ausgesprochen. "Die Transparenz ist miserabel ausgeprägt", sagte er in Frankfurt.

mak/pk FRANKFURT/M. Dabei setzt sich Fischer, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der WestLB ist, für eine Durchleuchtung aller Beteiligten aus. „Wir müssen auch über das Geschäftsgebahren der Investmentbanken sprechen, schließlich sind die Transaktionen mit den Hedgefondseine nicht unwesentliche Ertragssäule dieser Institute“, sagte der VÖB-Chef. Dabei denkt er vor allem an die Praxis der Wertpapierleihe, bei der die Investmentbanken als Intermediäre zwischen Publikumsfonds und Hedgefondsagieren und Aktienpakete weiterreichen.

In den vergangenen Tagen hatte es an den Finanzmärkten Gerüchte über Schieflagen bei Hedgefondsgegeben. Nationale oder europäische Regeln für die Aufsicht dieser Fonds würden nach Ansicht der Bundesbank aber wenig Sinn machen. „Das Problem sollte international angegangen werden“, sagte Edgar Meister, der im Bundesbankvorstand für die Bankenaufsicht zuständig ist, dem Handelsblatt. „Nationale oder europäische Lösungen empfehlen sich nicht.“ Sie seien für die Hedgefondsleicht zu umgehen. In den Augen Meisters wäre das Thema in dem von Ex-Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer gegründeten „Forum für Finanzmarktstabilität“ gut aufgehoben, weil dann auch die Amerikaner voll einbezogen wären. Fed-Chef Alan Greenspan hatte sich noch im Herbst 2004 in Frankfurt gegen eine Reglementierung der Hedgefondsausgesprochen.

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