Top 10 Fonds: DWS Vermögensbildungsfonds I
Klassiker mit "Volksfonds"-Image

Der DWS Vermögensbildungsfonds I fehlt in keinem Ranking und konkurriert mit den größten Fonds der Welt. Die "Bild"-Zeitung rief das DWS-Flaggschiff sogar schon einmal zum "Volksfonds" aus.

Geschichte

Es gibt Fonds, die aus der Masse herausragen, und zwar nicht nur wegen ihrer Größe. Herausragend ist vor allem der Mehrwert, den der weltweit anlegende DWS Vermögensbildungsfonds seinen Investoren in den vergangenen Jahren geboten hat. Der am 1.12.1970 aufgelegte Fonds schlug in mehr als zwei Drittel der vergangenen 20 Jahre seinen Vergleichsindex MSCI World und schnitt dabei jährlich rund 4,5 Prozent besser ab. Unter dem Strich ist das ein enormer Unterschied: Während der MSCI-World-Index in den vergangenen 20 Jahren rund 350 Prozent an Wert zulegte, schaffte der DWS Vermögensbildungsfonds ein Plus von 845 Prozent. Konkret: Wer Anfang 1988 rund 20 000 Mark in den Fonds gesteckt hätte, würde heute über 94 500 Euro (rund 184 300 D-Mark) verfügen.

Seit der Auflegung 1970 hat der Fonds um 2 415 Prozent zugelegt - das sind umgerechnet knapp neun Prozent pro Jahr. Diese langfristig starke Performance hat im Laufe der Jahre Anleger angelockt. Aus überschaubaren fünf Millionen Euro Fondsvermögen wurden in den vergangenen 15 Jahren knapp fünf Milliarden Euro. Es waren allerdings schon einmal mehr als sieben. Der "Volksfonds", als den ihn vor einigen Jahren die Bild-Zeitung in einer gemeinsamen Kampagne mit der DWS einmal pries, leidet seit dem Geschäftsjahr 2006/2007 unter massivem Kapitalabfluss.

Fondsmanagement

Der Fonds steht und fällt mit den Ideen und dem Instinkt seines Managers Klaus Kaldemorgen, dem vermutlich bekanntesten Fondsmanager Deutschlands. Seine Marktmeinung ist ausschlaggebend dafür, in welche Sektoren, Regionen und Währungen investiert wird. Erst danach empfehlen die Analysten in seinem Fondsteam die Einzeltitel. So etwas nennt man Top-Down-Ansatz in Reinkultur. Klaus Kaldemorgen kam 1982 zur DWS, seit 1991 leitet er das internationale und seit 2002 das gesamte Aktienfondsmanagement. Seit 2006 ist Kaldemorgen Sprecher der DWS-Gruppe - und damit auch sein eigener Chef. Den Vermögensbildungsfonds betreut er seit 1994. Seit April 2008 hat sich Kaldemorgen vorläufig aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, um sich um seine schwer erkrankte Frau und seine zwei schulpflichtigen Kinder zu kümmern. Sein Vertreter Marc-Alexander Kniess lenkt mit seinem Team seitdem die Geschickte des Fonds.

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