Top-Gesellschaften
Welche Fonds sich langfristig lohnen

Anleger kennen das Problem: Die Unterschiede bei Fonds und Manger sind gewaltig. Eine aktuelle Untersuchung zeigt jetzt, welche Gesellschaften Top sind und welche Fonds langfristig hohe Renditen bringen.
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MünchenDie Suche nach einem passenden Fonds ist eine Wissenschaft für sich, an der die meisten Anleger scheitern. Welche Papiere haben in der Vergangenheit die Renditen der Vorgabeindizes übertroffen? Welchen Fondsmanager versteht sein Handwerk? Und lohnen sich die Mehrkosten gegenüber einem kostengünstigeren ETF? 

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) möchte mit einer aktuellen Studie Anlegern Hilfe bei der Investmententscheidung geben. Gemeinsam mit dem Institut für Vermögensaufbau (IVA) haben die Anlegerschützer 2378 Investmentfonds untersucht, die seit mindestens zehn Jahren am Markt sind. „Mit dieser Studie möchten wir Privatanlegern konkrete Hilfestellung bei ihrem privaten Vermögensaufbau geben“, sagt Marc Tüngler, Geschäftsführer der DSW. 

Die Ergebnisse sprechen für die sorgfältige Auswahl der Fonds. Auf Sicht von zehn Jahren erzielte laut DSW nur etwas mehr als jeder fünfte Fonds mehr Rendite als der vergleichbare Index. Wer also in einen dieser 431 Fonds investierte, machte ein gutes Geschäft. „Einem Großteil der Produkte gelingt es leider nicht, die hohen Erwartungen langfristig zu erfüllen“, sagt Tüngler. 

Aktienfonds hui, Mischfonds pfui

Große Unterschiede gibt es je nach Anlagefokus: Während bei Aktienfonds mit Anlagefokus auf Deutschland im Schnitt fast jedes zweite Produkt (43,4 Prozent) über zehn Jahre den Index schlagen konnte, schnitten Renten-, aber auch Misch- und vor allem Geldmarktfonds deutlich schlechter ab. Bei den Rentenfonds reduziert sich der Anteil der erfolgreichen Fonds je nach Kategorie auf 15 Prozent bis 25 Prozent. „Im Geldmarkt sind sogar nur noch ca. 5 Prozent der Fonds erfolgreicher als die Benchmark“, sagt Andreas Beck, Vorstand beim Institut für Vermögensaufbau. 

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Die besten Renten- und Mischfonds

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  • Teil 2: Eher noch schlimmer die Postbank-Fonds insbesondere die der Luxemburger Tochter. Hier werden die ganzen (und völlig überteuerten) Garant- oder Protectfonds ausgebrütet. Am Ende der Laufzeit hat der zumeist völlig unbedarfte PB-Kunde bis auf den Ausgabeaufschlag von zumeist 3,5-4 % nichts verloren, Dank Inflationsrate, die der gemeine PB-Kunde angesichts immenser Sparguthaben zu Minizinsen aber ohnehin ignoriert, aber draufgelegt. Und dann bekommt er gleich den ähnlich gestrickten Nachfolgerfonds aufgedrückt. Verdient hat einzig und alleine die Postbank. Seit 3 Jahren werden den PB-Kunden sogar sog. vermögensverwaltende Fonds untergejubelt, die dem unbedarften PB-Kunden suggerieren, dass der Fondsmanager schon aufpassen, dass nichts anbrennt. Die Fonds machen jede Abwärtsbewegung mit, da wird nur Inkompetenz verwaltet. Dazu kommen geringe Fondsvolumina und hohe lfd. Gebühren. Es wird Zeit das die Fondsmanager (auch die der Deka) ihre Gehalt in Fondsanteilen ausbezahlt bekommen. Wo sind eigentlich die sog. Verbraucherschützer?
    Ja und vergessen wir nicht die angelsächsischen Investmenthäuser mit ihrer jahrhundertealten Investmenttraditionen. Die besagt, der Fonds ist immer investiert (Klarheit und Wahrheit), Kasse könne der Kunde ja schließlich auch selber halten: Ergebnis: u. a. bei Fidelity und Templeton gibt es Fonds, die auch schon vor dem 1.8. über 10 Jahre ein Minus ausgewiesen haben! Das ist die Rubrik: Fonds, die keiner braucht!
    Natürlich gibt es auch sehr gute vermögensverwaltende Fonds, die ihre Stärke gerade in Katastrophenjahren, die leider ziemlich regelmäßig vorkommen, zeigen. Die gibt es aber i. d. R. nicht am Bankschalter, wo lieber die hauseigenen Produkte verkauft werden (Vertriebssteuerung über höhere Bonifikationen ggü. Fremdfonds). So kann man dem Nichtfachmann nur raten, sich einen qualifizierten unabhängigen Berater zu suchen, der sich auch meldet, wenn es mal nicht so läuft.

  • Teil 1: erst einmal herzlichen Dank für die gut recherchierten Artikel und auch die klaren Aussagen.
    Der Deutsche Michel ist an der Misere aber nicht ganz schuldlos. Er informiert sich lieber über das „Zentralorgan der geistig Minderbemittelten“ (haben kürzlich das Wort Börsencrash auf Seite 1 gehabt und prompt kam er dann auch), freut sich montags bereits auf den Musikantenstadl und ähnlich volksverdummende Medienformate, hält WiSo für ein falsch geschriebenes Fragewort und hat von den diversen Wirtschafts- und Finanzmagazinen i. d. R. nichts gehört oder gesehen. Und auf diese Kunden warten die großen Filialbanken wie „Spasskassen“ und Postbank doch nur (die Volksbanken haben im Vergleich recht gute Fonds im Konzern). Man schaue sich doch nur mal die in allen Medien verbreitete Deka-Werbung an. Inhaltliches = Null! Nur Emotionen für den Finanzlaien. „Sich Wünsche erfüllen mit Dekafonds“. Ja, wenn die Wünsche klein sind, getreu dem Motto: wie mache ich an der Börse ein kleines Vermögen? In dem ich ein Großes in Deka-Aktienfonds investiere! Fast nur 1- und 2-Sternefonds (Morningstarbewertung, die Deka-eigene Bewertung vergibt nur Höchstnoten! Wer hätte das gedacht), also schwach bis allenfalls Mittelmaß. Ich habe noch keinen Aktienfonds von denen gesehen, der seine Benchmark schlägt. Fortsetzung folgt.

  • Dividenden-ETFs müssen derzeit in Banken anlegen. Das machen derzeit nur sehr risikofreudige Investoren!!!!
    Gemanagte Dividendenfonds sind da wesentlich flexibler! Diese meiden die Bankaktien größtenteils.

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