Transparenzregeln
Mehr Durchblick beim Investment

Der Markt für nachhaltige Geldanlagen wird zusehends breiter und reichhaltiger an Konzepten für Fonds und Mandate. Gefragt ist nun Transparenz. Um ihr Genüge zu tun, lassen sich Ratingagenturen und Fondsanbieter im Segment nachhaltiger Kapitalanlagen von externen Fachleuten kontrollieren.

HB BERLIN. Der Markt für nachhaltige Geldanlagen wird zusehends breiter und reichhaltiger an Konzepten für Fonds und Mandate. Er bietet sowohl privaten als auch institutionellen Anlegern Investmentmöglichkeiten, die ihren Vorstellungen entsprechen. Darüber hinaus werden immer öfter individuelle Konzepte für die Wünsche der Großanleger entwickelt. Allerdings könnte der nachhaltige Anlagemarkt – wie auch der klassische Kapitalmarkt – zunehmend unübersichtlich werden.

Um dem vorzubeugen, haben sich – viel früher und weitgehender als die traditionelle Finanzbranche im Bereich Nachhaltigkeit – die meisten europäischen Researchagenturen und führende Fondsanbieter 2004 zu Transparenz- und Qualitätsstandards verpflichtet. Ihren Anspruch, den sie hinsichtlich Transparenz und Qualität an die von ihnen bewerteten Unternehmen stellen, wollen sie damit auch selbst erfüllen.

So verpflichteten sich 16 Research- und Ratinghäuser im Jahr 2004 zehn von der EU-Kommission unterstützten Qualitätsprinzipien zu folgen. Dazu zählen ihre Unabhängigkeit, die aktive Einbeziehung wichtiger Interessengruppen, der Dialog mit den Unternehmen und ethische Standards. Weitere Kernpunkte sind Qualität hinsichtlich Umfang, Kriterien und Methoden der Untersuchungen sowie Aktualisierungen.

Alle Ratingagenturen müssen ihre Konzepte, Methoden und Techniken auf einer Transparenzmatrix detailliert darstellen. Diese Matrix wird in absehbarer Zeit auf den Webseiten der Agenturen veröffentlicht und soll professionellen Anlegern und Vermögensverwaltern den Vergleich erleichtern.

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