Trends am Mittag
Euwax: Deutsche Bank unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt ist mit gutem Vorgaben von der Wall Street und bei fallenden Ölpreisen in den Donnerstag gegangen. Der Dax legte daher am Morgen zunächst leicht auf 5 295 Punkte zu, drehte anschließend jedoch wieder ins Minus. Im Laufe des Nachmittags steht ein ganzer Reigen wichtiger Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten auf der Agenda der Anleger.

Dazu zählen die Verbraucherpreise, Erstanträge auf Arbeitslosehilfe, die Nettokapitalzuflüsse, die Industrieproduktion und der Pilifed Konjunkturindex. Im Vorfeld all dieser Daten waren am Morgen im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart Puts auf den Dax stark gefragt.

Die sinkenden Ölpreise lösten am Morgen eine Welle von Kaufaufträgen in Knock-out-Calls auf die Nordseesorte Brent. Der Preis für das Barrel war am Morgen um knapp ein halbes Prozent auf 59,33 Dollar gesunken. Etwas deutlicher ist der Abschlag indes beim leichten US-Öl, dessen Preis am Donnerstag um 0,75 Prozent auf 60,38 Dollar sank.

Der Goldpreis befindet sich auch am Donnerstag Morgen unter Druck. Der Preis für die Feinunze notierte am Morgen bei 501,5 Dollar und damit nur knapp über der psychologisch wichtigen Marke von 500 Dollar. Damit hat die Feinunze fast zehn Prozent von ihrem Rekordhoch von 541 Dollar verloren. An der Euwax waren Calls auf Gold dennoch gesucht.

Das Rekorddefizit in der amerikanischen Handelsbilanz und Spekulationen über ein Ende der Zinsanhebung in den Vereinigten Staaten haben am Donnerstag den Dollarkurs zum Yen auf den niedrigsten Stand seit einem Monat gedrückt und an der Tokioter Aktienbörse vor allem japanische Exportwerte belastet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloß 1,36 Prozent im Minus bei 15 254 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab um 1,16 Prozent auf 1 584 Zähler nach. Die Verteuerung der japanischen Exporte durch den sinkenden Dollar drückte vor allem auf die Kurse der Auto- und Elektronikfirmen.

An der Spitze der Verlierer standen daher Toyota; Honda, Sony und Canon. Nachdem es im frühen Handel an der Euwax zunächst zu einigen Stopp-Loss-Verkäufen kam, waren Calls auf den Nikkei im weiteren Handelsverlauf wieder gefragt.

Vor dem Hintergrund möglicher Schadenersatzforderungen im Zusammenhang mit dem von der Deutschen Bank geschlossenen Immobilienfonds Grundbesitz-Invest bleibt der Kurs der Deutschen Bank Aktie weiter unter Druck und die Bank in der Kritik. Die Aktie gab am morgen rund 1,3 Prozent ab und verliert damit bereits den dritten Tag infolge. Im Vormittaghandel an der Euwax kam es daher zu fortgesetzten Verkäufen von Calls auf die Deutsche Bank.

Euwax Trends - Plain-Vanilla-Optionsscheine (Stand: 12.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Call5 300-18. Jan 05CZ1531

mehr Verkäufer

Dax / Put5 100-18. Jan 05CZ1540mehr Käufer
Nikkei 225 / Call16 000-Y10. Mrz 06ABN64Smehr Käufer
Dt. Post / Call21-13. Sep 06CZ4088mehr Verkäufer
Dt. Bank / Call70-08. Dez 06964293mehr Verkäufer

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