Trends am Morgen
Euwax: Dax schwer erschüttert

Schwere Verluste erschüttern den Dax am Donnerstagmorgen. In der Spitze gab der Dax um mehr als 2,5 Prozent auf im Tief 5 557 Punkte nach. Die Gründe sind neben schwachen Vorgaben aus den USA deutliche Kursverluste wichtiger Dax-Konzerne wie der Deutschen Telekom, TUI und RWE nach der Vorlage enttäuschender Quartalszahlen und Prognosen.

Im Handelssegment Euwax kam es am Morgen daher zum Knock-out zahlreicher Knock-out-Calls auf den Index. Gleichzeitig setzte in der ersten Handelsstunde eine breite Verkaufswelle in Calls auf den Index ein. Im weiteren Verlauf waren diese Scheine jedoch wieder gesucht, da nicht wenige Anleger so auf eine technische Gegenbewegung im Dax spekulieren wollten. Gleichzeitig kam es im morgendlichen Handel durchweg zu Gewinnmitnahmen in Puts auf den Dax.

An der Spitze der Dax-Verlierer stand am Morgen die Aktie der Deutschen Telekom. In der Spitze verlor die Aktie mehr als zehn Prozent auf weniger als 10,90 Euro. Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2006 im Inland in allen Geschäftsfeldern Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Nur dank des Auslandsgeschäfts stieg der Konzernumsatz insgesamt in den ersten sechs Monaten um 3,2 Prozent auf knapp 30 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bonn mitteilte. Der Konzernüberschuss lag mit 2,1 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 2,4 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Zudem senkte die Telekom ihre Prognose für den Gesamtmarkt. Erwartet wird nun einen Umsatz für das Gesamtjahr zwischen 61,5 und 62,1 Milliarden Euro. Bisher lautete die Prognose 62,1 bis 62,7 Milliarden Euro. Im Handelssegment Euwax der Börse Stuttgart kam es bei Calls auf die deutsche Telekom am Morgen, ähnlich wie beim Dax, zunächst zu massiven Verkäufen von Calls, die im weiteren Verlauf von spekulativ orientierten Anlegern wieder zurück geordert wurden.

Anders indes bei TUI, hier wurden Calls am Morgen durchweg verkauft, nachdem die Aktie um zeitweise bis zu sieben Prozent im Minus notierte. Probleme in der Schifffahrts-Sparte belastet das Ergebnis der TUI im ersten Halbjahr. Die Schifffahrts-Sparte rutschte in die roten Zahlen. Als Grund nannte Konzernchef Michael Frenzel in Hannover in dem Ausmaß nicht erwartete negative Raten- und Kostenentwicklungen. Negativ wirkten sich insbesondere die drastisch gestiegenen Ölpreise aus, deren Belastungen nicht durch höhere Transportmengen ausgeglichen werden konnten, hieß es. Dazu kamen Integrationskosten für die übernommene kanadische Reederei CP Ships. Die Touristik-Sparte verbesserte ihr Ergebnis, profitierte aber von einem Sondereffekt. Insgesamt sank das Ergebnis der Sparten des Konzerns im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zur Vorjahreszeit um 55,8 Prozent auf 42 Millionen Euro. Dagegen stieg der Konzernumsatz um fast 20 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro.

Euwax Trends - Knock-out-Produkte (10.00 Uhr)
Basiswert / TypBasispreisK.O.Wg.LaufzeitWKNBemerkungen
Dax / Mini Short5 8415 750endlosABN6B2mehr Verkäufer
Dax / Wave Call5 5505 55031. Aug 06DB458Gmehr Käufer
Dt. Telekom / Turbo Bull9,10849,57endlosCZ4803mehr Käufer
Commerzbank / Mini Long21,2722,8

endlos

ABN2LCmehr Käufer

TUI

/ Turbo Bull
13,69514,39


$endlosCB8L7Jmehr Käufer

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