Trinkaus Rebound Bonus Zertifikat
Keine Angst vor der Schwelle

Käufer von Bonus-Zertifikaten leben in ständiger Sorge, dass der Sicherheitspuffer ihrer Papiere nicht ausreicht. Bei dem innovativen Rebound-Bonus-Zertifikat von HSBC Trinkaus & Burkhardt ist diese Furcht unbegründet: Wird die Sicherheitsschwelle gerissen, spielen sie ihre Stärken erst aus.

Kaum ein Zertifikatetyp hat bei den Anlegern in letzter Zeit so viel Anklang gefunden wie Bonus-Zertifikate. Kein Wunder: Das Börsenumfeld hat den Teilschutzprodukten ja auch bestens in die Hände gespielt. An den gewaltigen Kursgewinnen haben Anleger - sofern sie reine Bonuspapiere ohne Gewinnbegrenzung (Cap) im Depot hatten - voll teilgenommen. Und die vorübergehenden Rücksetzer fielen nie so stark aus, dass die eingebauten Schutzschwellen der Zertifikate reihenweise durchbrochen wurden.

Mit dem rauer werdenden Klima an den Aktienmärkten wächst aber die Furcht der Anleger vor stärkeren Kursrückschlägen. Viele greifen deshalb zu Bonuspapieren mit Kursschwellen tief unter dem aktuellen Niveau. Diese bieten aber entweder sehr geringe Renditen, so lange der Basiswert nicht über die Bonusschwelle steigt. Oder die Kursgewinne sind durch einen Cap gedeckelt.

Eine Alternative hat jetzt HSBC Trinkaus & Burkhardt mit dem innovativen Rebound Bonus Zertifikat auf den Euro-Stoxx-50 (WKN TB0TZL). Das Papier funktioniert grundsätzlich wie ein herkömmlicher Bonus: So lange ein Schwellenkurs von 80 Prozent des Startniveaus nie unterschritten wird, erhalten Anleger am Ende der fünfjährigen Laufzeit bei einem Einsatz von 100 Euro mindestens 125 Euro zurück. Steigt der Euro-Stoxx-Index um mehr als 25 Prozent, gibt es diese Gewinne eins zu eins obendrauf.

Spannend wird das Zertifikat aber erst, wenn der Index um mehr als 20 Prozent zurückfällt, den Schwellenkurs also nach unten durchbricht. Der Bonus-Mechanismus wird hier wie gewohnt ausgeschaltet. An seine Stelle tritt aber ein so genannter Rebound-Mechanismus, der wiederum eine "Aufholpartizipation" in Höhe von 125 Prozent in Gang setzt. Was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach: Ist die Barriere erst einmal verletzt, wird der Indexstand am Ende der Laufzeit mit 1,25 multipliziert - ganz gleich, ob die Kurse nach dem Schwellenereignis weiter fallen, gleich bleiben oder wieder nach oben drehen.

Damit verliert die Kursschwelle für Anleger jeden Schrecken: Verglichen mit einem reinen Bonus-Zertifikat werden sie im Falle des Durchbruchs stets besser gestellt: Liegt der Euro-Stoxx-50 am Fälligkeitstag etwa 25 Prozent unter seinem Startwert, erhalten sie statt 75 Prozent immerhin 93,75 Prozent ihres Einsatzes zurück, bewegt sich der Index nicht von der Stelle gibt es 25 Prozent Bonus. Steigt der Index im Anschluss an einen Schwellenbruch über sein Ausgangsniveau, fahren Anleger sogar besser als in der Ausgangslage, da sämtliche Kursgewinne jetzt mit dem Faktor 1,25 gehebelt werden.

Ein kleiner Wermutstropen für Anleger ist der relativ magerer Bonusbetrag von 125 Euro. Pro Laufzeitjahr ergibt das eine Seitwärtsrendite von fünf Prozent, wenn der Euro-Stoxx nie die Kursschwelle durchbricht und am Ende der Laufzeit nicht über dem Bonusniveau notiert. Für Investoren, die langfristig mit deutlich steigenden Kursen rechnen, dabei aber stärkere Schwankungen und Kursrückschläge nicht ausschließen wollen, ist das Rebound-Bonus-Zertifikat aber eine sehr interessante Alternative, die man sich auch auf andere Basiswerte wünschen würde. Eine deutliche Ausdehnung des Sortiments ist nach Auskunft des Emittenten vorerst allerdings nicht geplant.

rad

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