Umbenennung
Deutsche Bank tauft früheren Krisenfonds um

Die Deutsche Bank hat ihren früheren Krisenfonds Grundbestiz-Invest in „Grundbesitz-Europa“ umgetauft.

HB FRANKFURT. Unter diesem Namen gehe der Fonds künftig an den Start, teilte die Deutsche-Bank-Tochter DB Real Estate am Montag in Frankfurt mit. Die Umbenennung spiegele eine stärkere europäische Ausrichtung wider. Die Deutsche Bank hatte Ende letzten Jahres aus dem Fonds heraus inländische Immobilien für rund zwei Milliarden Euro an die britische Fortress-Tochter Eurocastle verkauft.

Zum 30. April hatte der Fonds den Angaben zufolge ein Immobilienvermögen von rund 2,3 Milliarden Euro - vor der Krise Ende 2005 war es mehr als doppelt so hoch gewesen. Damals hatten drohende Wertberichtigungen zu hohen Mittelabflüssen geführt. Um einen Liquiditätsengpass zu vermeiden, hatte die DB Real Estate den Grundbesitz-Invest geschlossen. Anleger konnten folglich ihr investiertes Kapital nicht abziehen.

Mit diesem in Deutschland einmaligen Vorgang hatten die Frankfurter ein Tabu gebrochen und eine Woge der Entrüstung in der Branche ausgelöst. Nach heftigen Protesten entschloss sich die Deutsche Bank schließlich doch, die betroffenen Anleger zu entschädigen.

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