Umfrage
Ökofonds wenig beachtet

Nachhaltigkeit liegt im Trend. Dennoch legen nur wenige Bundesbürger ihr Geld in Ökofonds an. Viele Anleger sind skeptisch, weil sie nicht wissen wie die Fonds gemanagt werden. Dabei scheint es den Ökofonds nicht an Wachstumspozenzial zu mangeln.

AP FRANKFURT. Nur zwei Prozent der Bundesbürger legen bisher Geld in Ökofonds an, obwohl für 81 Prozent Nachhaltigkeit ein relevantes Thema ist. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Forsa im Auftrag der Vermögensverwaltung Fortis Investments in Frankfurt am Main.

Allerdings zeigt die Umfrage auch ein relativ großes Potenzial für Geldanlagen, die sich an sozialen, ökologischen und ethischen Kriterien orientieren: 21 Prozent der Befragten gaben an, zukünftig in Nachhaltigkeitsfonds investieren zu wollen.

Grund für die bisherige Zurückhaltung sind offenbar auch Informationsdefizite: 37 Prozent der Befragten sei nicht klar, nach welchen Kriterien Nachhaltigkeitsfonds gemanagt werden, berichtet die Vermögensverwaltung. "Die Studie zeigt uns, dass wir gefordert sind, Anlegern genau zu erklären, wie wir unsere Fonds managen und welches Potenzial in Unternehmen steckt, die nach sozialen, ökologischen und ethischen Kriterien wirtschaften", sagt Martin Theisinger, Mitglied der Geschäftsführung von Fortis Investments.

Diejenigen, die ihr Geld bereits in Nachhaltigkeitsfonds angelegt haben, sind dafür umso überzeugter. 62 Prozent möchten der Umfrage zufolge mit ihrer Anlageentscheidung soziale Verantwortung übernehmen. 57 Prozent glauben, dass dieser Markt langfristig ein hohes Wachstumspotenzial bietet. Und 46 Prozent wollen hohe Erträge mit sozialer beziehungsweise ökologischer Verantwortung verbinden.

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