Union Investment
Volksbanken spielen ihre Vertriebskraft aus

Der geldmarktnahe Fonds von Union Investment ist der große Absatzgewinner am deutschen Publikumsfondsmarkt. Vor weniger als einem Jahr aufgelegt, hat der „UniOpti4“ bereits ein zweistelliges Milliardenvolumen erreicht. Laut Analysten gibt es keinen anderen Fonds für deutsche Privatanleger, der jemals in so kurzer Zeit so stark gewachsen ist.

FRANKFURT. „Jeden Monat sammeln wir eine Milliarde Euro ein“, sagt Klaus Riester, Vertriebsleiter von Union Investment, der Anlagegesellschaft des genossenschaftlichen Bankenverbundes. Damit ist ein beachtlicher Teil des Geldmarktfondsabsatzes der gesamten deutschen Anlagebranche von rund 32 Mrd. Euro im bisherigen Jahresverlauf dem Union-Produkt zuzuschreiben. Im reinen Kampf um Privatanleger ist der Anteil allerdings noch höher, weil in zunehmendem Maße institutionelle Investoren Geldmarktfonds für die Liquiditätssteuerung entdecken.

Den Erfolg erklärt Riester mit den gemeinsamen Verkaufsanstrengungen in den rund 1 200 Volks- und Raiffeisenbanken. „Da ziehen alle an einem Strang“, sagt er. Ähnliche Schwerpunktthemen habe man mit der Riester-Rente und den Garantiefonds gesetzt – ebenfalls mit beachtlichem Absatzerfolg.

Mit dem Angebot des „UniOpti4“ reagierte die Union auch auf die konkurrierenden Tagesgeldangebote von Banken. „Von denen holen wir viel Geld zurück“, sagt Riester. Bei den Kunden komme die Steueroptimierung in der Anlagestrategie gut an. Von einer Durchschnittsrendite des Fondsbestandes um die 3,4 Prozent blieben nach Steuern – nach Ausschöpfung aller Freibeträge – mehr als drei Prozent übrig.

Der Fonds investiert in kurz laufende internationale Anleihen mit niedrigem Kupon, vor allem Yen-Papiere, sichert die Währungen ab und schüttet seine Erträge quartalsweise aus. „Rund 90 Prozent der Ausschüttungen gehen steuerfrei an den Anleger“, sagt Riester.

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