US-Anleihen bleiben unter Druck
Spekulation auf den Zinsanstieg

Der Trend weist nach oben. Die Renditen steigen, Zinsängste nehmen zu. Anleger können davon profitieren und mit Short-Zertifikaten spekulieren.

Seit die Rendite für zehnjährige US-Anleihen auf gut fünf Prozent kletterte, wächst in Amerika die Angst vor einem deutlichen Zinsanstieg. Im jüngsten Konjunkturbericht der amerikanischen Notenbank, dem sogenannten Beige Book, spricht Notenbankchef Ben Bernanke zwar nicht von einer Verschärfung der Inflationsgefahr. Doch weil die US-Wirtschaft nun wieder an Fahrt gewinnt und die Energiepreise deutlich anziehen, zeigt die Grundtendenz am Zinsmarkt nach oben.

Die Kurse für US-Anleihen bleiben unter Druck. Den Takt für Anleihen gibt der Terminmarkt in Chicago vor mit dem US-Treasury-Note-Future, kurz T-Note-Future genannt. In diesem Terminkontrakt sind Staatsanleihen mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren und einem festen Kupon von sechs Prozent verrechnet. Verfolgen lässt sich die Entwicklung der T-Note-Futures über die Homepage der Börse Chicago (cbot.com).

Für eine Spekulation auf anziehende Renditen kommen Short-Zertifikate auf T-Notes in Frage. Derzeit notiert der aktuelle Future bei 104,20 Punkten. Short-Papiere mit Basis bei 124,21 Punkten sind damit 20 Dollar oder 14,90 Euro wert. Fällt der Future auf 100 Punkte, steigt der Wert der Zertifikate auf über 18 Euro. Mit einem fünffachen Hebel eignen sich diese Papiere für eine gemäßigte Baisse-Spekulation auf amerikanische Staatsanleihen. Da im Gegensatz zum Rohstoffmarkt bei Zins-Futures keine Lagerkosten anfallen, gibt es keine Wertverschiebungen beim Wechsel von einem Future in den nächsten.

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