US-Fonds von Schroder und Wanger schneiden gut ab
Dollarschwäche belastet Nebenwerte-Fonds

Der schwache Dollar verringert die Wertentwicklung der Fonds für US-Nebenwerte, wenn die Käufer der Anteilsscheine im Euroraum leben – Währungsverluste mindern die Rendite. Deshalb müssen die hiesigen Investoren sehr vorsichtig bei der Produktauswahl vorgehen.

HB FRANKFURT/M. In der aktuellen Auswertung macht der Schroder ISF-US Smaller Companies mit einem Zwölfmonats-Wertgewinn von 19,37 Prozent das Rennen. Fondsmanagerin Jenny Jones von Schroder Investment Management setzt auf Kapitalzuwachs durch Anlagen in Aktien von kleineren US-amerikanischen Unternehmen. Die größten Positionen sind Finanzdienstleister wie die Reinsurance Group of America sowie Platinum Underwriters Holdings. Gegenüber dem Russell-2000-Vergleichsindex hat sie vor allem ausgewählte Technologiewerte übergewichtet. Darüber hinaus hält sie derzeit Barmittel von fast acht Prozent des Fondsvermögens.

Mit einem Plus von 6,24 Prozent erzielt auch der Wanger U.S. Smaller Companies Funds ein gutes Ergebnis. Fondsmanager Robert A. Mohn von der US-Investmentfirma Wanger setzt dabei auf Werte, „die Wachstum zu einem vernünftigen Preis bieten“. Positiv ist Mohn derzeit für den Energie- und Telekomsektor gestimmt. Darüber hinaus mag er Techologie-, Finanz- und Gesundheitswerte. Größte Positionen sind derzeit ITT Educational Service sowie Western Wireless.

Fondsanalyst Thomas Portig von H.C.M. Capital Management stuft sowohl den Schroder- wie auch den Wanger-Fonds als „echte Klassiker“ ein. „Beide Produkte haben eine Historie, die überzeugt“, sagt er. In Jahren, in denen der Schroder gut sei, schneide der Wanger häufig schlechter ab - und umgekehrt. Doch gelinge es beiden Fonds, den Russell-2000-Index langfristig zu übertreffen.

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