US-Investmentkonzern
Atticus schließt zwei seiner drei Hedgefonds

Das US-Investmentunternehmen Atticus wird zwei seiner drei Hedgefonds schließen und den Aktionären drei Mrd. Dollar zurückgeben. Der Schließung gingen hohe Verluste voraus. Dennoch habe sie rein persönliche Gründe, so der Chef des Konzerns.

HB NEW YORK. Für die Schließung gebe es ausschließlich persönliche Gründe, teilte Atticus-Chef Timothy Barakett Investoren in einem Schreiben am Dienstag mit. Er denke, dass das Portfolio bis zum 30. September aufgelöst werde. Der europäische Fonds von Atticus im Wert von 1,2 Mrd. Dollar werde weiterbetrieben.

Atticus folgt damit anderen Hedgefonds-Managern, die ihre Geschäfte nach dem vergangenen turbulenten Jahr geschlossen haben. Der Hauptfonds von Atticus hatte 2008 mit einem Verlust von 25 Prozent beendet und gab in diesem Jahr bislang sechs Prozent ab. Im Schnitt kommt der Fonds laut Barakett seit seiner Gründung jedoch auf ein jährliches Plus von 19 Prozent.

In Deutschland ist Atticus durch den Streit mit der Deutschen Börse bekannt geworden. Nach einem jahrelangen Hin und Her zog sich Atticus im März 2009 als Großaktionär des Börsenbetreibers zurück.

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