US-Schuldendrama
Zuflüsse bei ETPs gehen im Oktober zurück

Im Oktober haben Investoren deutlich weniger Geld in börsennotierte Index-Produkte (ETPs) gesteckt. Die US-Präsidentschaftswahl, das dort drohende Schuldendrama und Wirbelsturm Sandy haben die Investitionen gehemmt.
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FrankfurtDer Netto-Zufluss in diese Anlageform, zu der auch Index-Fonds (ETFs) gehören, habe sich weltweit auf 13,5 Milliarden Dollar von 40 Milliarden im Vormonat verringert, teilte der Datenanbieter ETFGI am Freitag mit. Die US-Präsidentschaftswahlen, das dort drohende Schuldendrama sowie der Wirbelsturm „Sandy“ hätten viele Investoren vor Engagements abgehalten.

Weltweit seien sogar rund zehn Milliarden Dollar aus ETPs, die auf nordamerikanischen Wertpapieren basieren, abgezogen worden, hieß es weiter. Gefragt waren dagegen in Europa gelistete Produkte. Sie verzeichneten einen Netto-Zufluss von 4,6 Milliarden Dollar.

Ende Oktober konnten Anleger weltweit zwischen 4694 verschiedenen ETPs wählen, fügte ETFGI hinzu. Das dort investierte Vermögen belaufe sich auf 1,85 Billionen Dollar. Seit Jahresbeginn habe die Branche Netto-Zuflüsse in Höhe von 201,7 Milliarden Dollar verbucht. Hiervon entfielen 114 Milliarden Dollar auf aktienbasierte Produkte.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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