Value-Investor im Interview
„Aktien der Commerzbank kommen nicht in Frage“

Henrik Muhle sucht nicht weniger als „die besten Aktien der Welt“. Im Interview erklärt der Fondsmanager, welche das sind und warum er nie Aktien der Commerzbank kaufen würde - die Anleihen aber schon.
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Herr Muhle, der Dax ist kurzzeitig unter 7.000 Punkte gefallen. Werden Sie vorsichtig oder kaufen Sie jetzt erst recht Aktien?

Wir haben in den letzten Tagen Aktien gekauft, von IBM und Coca Cola. Für uns ist nicht wichtig, wo der Dax steht. Uns interessiert nur, was die einzelnen Unternehmen machen und wie diese bewertet sind.

Aber auch für viele Unternehmen sieht es nicht mehr rosig aus, viele senken ihre Prognosen oder kündigen Sparprogramme an.

Wir ignorieren 99 Prozent des Marktes. Wir kaufen Aktien von Unternehmen, mit denen wir auch in Krisenzeiten ruhig schlafen können. Unser Ziel ist es, Aktien von den besten Unternehmen der Welt einzusammeln.

Und wie finden Sie die?

Wir achten in erster Linie auf Qualität. Oberste Priorität lautet: Stress vermeiden. Deshalb sind für uns bei einem Investment zwei Fragen wichtig: Gibt es die Firma in zehn Jahren noch? Und ist sie in zehn Jahren mehr wert?

Welche Firmen haben Sie ausgewählt?

Zum einen internationale Konzerne wie McDonalds, IBM, Nestlé oder Coca Cola. Zum anderen zählen für uns auch deutsche Firmen wie Grenkeleasing, Takkt oder Nemetschek dazu.

Ihre größte Position ist Berkshire Hathaway, die Holding von Warren Buffett.

Richtig. Da stimmt sowohl die Qualität als auch die Bewertung. Gemessen am inneren Wert ist Berkshire sehr günstig.

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Commerzbank: Aktien nein, Anleihen ja

Kommentare zu " Value-Investor im Interview: „Aktien der Commerzbank kommen nicht in Frage“"

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  • Warum soll man für den Lohn einer Dividende von 2 % das Verlust-Risiko für Aktien akzeptieren, wo ich ganz schnell 30-50 % verlieren kann bei CoBa-Aktien. Dann lieber 1,5 % Zinsgewinn für CoBa-Anleihen, Die sind wesentlich stabiler als Aktien.

  • Sehr gut! Sehr gut!! Die Leute sind halt zu faul, ständig auf Kurse zu schauen. Lieber zahlen sie einem solchen "Copy-Fondsmanager" horrende Gebühren, die absichtlich nur in Null-Komma-Prozenten angegeben werden und damit blass aussehen. Würden die Leute aber die realen Zuwächse einem hoch qualitativen Einzelwert wie Nestle, Coca-Cola oder dem Saufraßunternehmen McD gegenüberstellen, würde ihnen die Ladung aus der Hose fallen. Aber lieber dem Manager EXTRA-10% zahlen, weil der Fonds exotisch klingt wie z.B. DJE-Asien...

  • Das hat doch der Manager gesagt. Hauptsache, etwas getippselt - das auch noch TRUE sein muss. Meine Güte, wie grenzdebil kann ein Forum eigentlich noch sein??

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