Vergleich ausgewogen ausgerichteter Mischfonds
Weniger Aktien bringen mehr Rendite

Ein ausgewogener Aktienanteil hat den Mischfonds der gleichnamigen Kategorie im vergangenen Jahr keinen Beitrag zur positiven Wertentwicklung beschert. Nur ein Produkt in der Feri-Jahresabrechnung schafft es auf Zwölf-Monats-Sicht auf ein Plus. Und das fällt mit 0,25 Prozent denkbar knapp aus.

Der Veritas-Balance-Fonds von Julius Bär setzt derzeit zu 45 Prozent auf Aktien, davon notieren 19 Prozent in der Schweiz. Fünf Prozent des Fondsvermögens liegt in europäischen Staatsanleihen und fünf Prozent in nordamerikanischen Unternehmensanleihen.

Allerdings rät der Fondsmanager Euro-Investoren das Vivace-Papier nicht uneingeschränkt zum Kauf: "Der Fonds ist ganz klar für die Schweizer Anleger konzipiert und ist eigentlich nicht für den Vetrieb ausserhalb der Schweiz gedacht," sagt Karel Ehmann von Julius Bär. Knapp drei Viertel der Aktien und Anleihen im Fonds lauten auf Schweizer Franken. Und der wertete sich gegenüber dem Euro im 2008 kräftig auf. "Aus Sicht eines Euro-Anlegers ergab sich ein Grossteil der Performance aus dieser Währungsentwicklung", sagt Ehmann.

Für den Aktienmarkt rechnet Ehmann bis zum Ende diesen Jahres wieder mit einer Aufwärtsbewegung: "Das Licht am Ende des Tunnels an den Finanzmärkten werden wir im 2009 zu sehen bekommen, auch wenn die realwirtschaftliche Enwicklung düster bleibt."

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