Vermietungsleistung gesteigert
Die iii-Fonds weisen höhere Rendite aus

Die Immobilienfonds-Tochter der Hypo-Vereinsbank, iii-Investments, verbreitet Optimismus. Die zum Euro Immoprofil fusionierten iii-Fonds Nr. 1 und 2 sollen 2005 eine marktgerechte Performance erzielen.

rrl DÜSSELDORF. Laut iii beträgt das gemeinsame Fondsvolumen 1,9 Mrd. Euro. Anleger des Fonds Nr. 1 bekamen für jeden Anteil knapp 1,5 Anteile des Euro Immoprofil.

Beide Fonds gehörten in den vergangenen Jahren wegen ihres Deutschland-Portfolios zu den Schlusslichtern im Vergleich der sich aus Ausschüttung und Anteilswertentwicklung zusammensetzenden Performance. Der bislang als Fonds Nr. 2 geführte Euro Immoprofil verbesserte seine Rendite laut iii 2004 auf 2,2 (Vorjahr 0,5) Prozent. Er liegt damit im Mittelfeld der primär in Deutschland investierten Fonds, der Fonds Nr. 1 befindet sich jedoch mit 0,6 (0,4) Prozent Rendite unter den Schlusslichtern. Mit gegenüber dem Vorjahr unveränderten Ausschüttungen von 2,50 und 1,80 Euro je Anteil wurden die sich aus erneuten Abwertungen der Bestände ergebenden Anteilswertverluste überkompensiert. Der Immobilienwert des Fonds Nr. 1 wurde um zwei Prozent, der des Fonds Nr. 2 um 1,9 Prozent nach unten korrigiert. Seit 1998 seien die Immobilienbestände um elf bzw. zehn Prozent abgewertet worden, hieß es.

Während iii-Geschäftsführer Bernd Schöffel nach den Wertberichtigungen von „einer gesunden Ausgangsbasis“ spricht, hält Branchenanalyst Stefan Loipfinger die Abwertung angesichts der bereits vier Jahre währenden Immobilienkrise in Deutschland für „zu gering“.

Der Umbau des fusionierten Euro Immoprofil zum Euroland-Fonds gelingt nicht so schnell wie gewünscht. Die ursprünglich für 2006 angestrebte Euroland-Quote von 20 Prozent soll nun bis Jahresende 2007 erreicht werden. Geschäftsführer Reinhard Mattern erklärt dies mit den Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die nur die Fusion zweier gleichartigen Fonds gestattet habe, weswegen der einseitige Umbau eines Fonds nicht möglich gewesen sei. Mit einem Fünftel Auslandsanteil bleibt der Fonds letztendlich doch ein Deutschland-Fonds.

Auffällig ist, dass sich die beiden fusionierten Deutschland-Fonds zusammengenommen vollkommen gegen den Markttrend entwickelten. Während sie 2004 Nettomittelzuflüsse hatten, haben die Anleger aus dem Auslandsfonds iii-Fonds Nr. 3 – künftig Inter Immoprofil – Geld abgezogen. Alexandra Merz, Geschäftsführerin der Ratingagentur Scope Analysis OIF, bezweifelt, dass die Zuflüsse von Privatanlegern stammen. Demgegenüber versichert Mattern, keine Mittel von institutionellen Anlegern angenommen zu haben. Hintergrund: Die Dekabank stützt zurzeit ihr Deutschland-Produkt Deka-Immobilien Fonds durch den Aufkauf der von Anlegern zurückgegebenen Anteile.

Stolz ist iii auf die 2004 gegenüber dem Vorjahr um knapp ein Drittel gestiegene Vermietungsleistung über alle drei Fonds hinweg. Doch die Vermietungsquote im fusionierten Fonds Euro Immoprofil ist dennoch auf 83,4 Prozent gesunken. Vor einem Jahr lag sie in den Vorläufer-Fonds noch jeweils bei knapp 90 Prozent.

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