Vermögensverwalter
ETFs bringen Blackrock stabil durch die Krise

Der Handel mit börsennotierten Indexfonds hat sich für Vermögensverwalter Blackrock als richtige Strategie erwiesen, um stabil durch die Krise zu kommen. Spurlos gingen die Turbulenzen am Unternehmen aber nicht vorbei.
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New YorkDas Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETFs) erweist sich beim weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock als krisenfest. Das Unternehmen verdiente im dritten Quartal mit 595 Millionen Dollar acht Prozent mehr als vor einem Jahr, wie es am Mittwoch mitteilte.

Während viele Investoren - verunsichert durch die Schuldenkrisen beiderseits des Atlantiks und das Auf und Ab an den Märkten - zuletzt Gelder von Anbietern klassischer Aktienfonds abzogen, konnte Blackrock mit seinen ETFs punkten. Für diese Fonds, die Indizes ohne viel Aufwand eins zu eins abbilden und mit zu den günstigsten Produkten zählen, sammelte das Unternehmen im Quartal fast elf Milliarden Dollar an neuen Geldern ein.

Dennoch hinterließen die Marktturbulenzen in den Sommermonaten auch bei Blackrock Spuren: Das verwaltete Vermögen schrumpfte leicht um drei Prozent auf 3,35 Billionen Dollar. Die Blackrock-Aktie konnte sich dem Ausverkauf bei Finanztiteln in den vergangenen Monaten nicht entziehen: Das Papier verlor im bisherigen Jahresverlauf 18 Prozent. Blackrock-Chef Laurence Fink betonte, sein Unternehmen bleibe auf der Hut, was Kosten und Risikomanagement angehe. Von den Politikern wünsche er sich entschlossene Schritte, die Probleme anzugehen.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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