Vermögensverwalter Pimco startet mit Indexfonds in Europa

Die US-Fondsgesellschaft Pimco steht vor dem Einstieg in das europäische Geschäft mit börsengehandelten Indexfonds (ETF). Grund ist die zuletzt stark gewachsene Nachfrage der Anleger nach den Produkten.
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Allianz-Logo: Die Tochter des Versicherers und Finanzdienstleisters steigt in das Geschäft mit Anleihe-ETFs ein. Quelle: Reuters

Allianz-Logo: Die Tochter des Versicherers und Finanzdienstleisters steigt in das Geschäft mit Anleihe-ETFs ein.

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FRANKFURT. Der weltgrößte Vermögensverwalter für Anleihen wird Anfang 2011 Anleihe-ETFs auf den Markt bringen, gemeinsam mit dem Kooperationspartner Source, einem Spezialanbieter für ETFs. Das erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Am Montag sollen weitere Details vorgestellt werden.

Mit diesem Schritt verbreitert die Allianz-Tochter Pimco innerhalb kürzester Zeit erneut ihr Produktspektrum. Erst in diesem Jahr war die Gesellschaft, die umgerechnet rund 800 Milliarden Euro verwaltet, in das Aktienfondsgeschäft eingestiegen. Nun folgt der Einstieg in eines der am stärksten wachsenden Geschäftsfelder für Fonds.

Bislang war Pimco dafür bekannt, seine Fonds aktiv zu verwalten, also unabhängig von Indizes. Doch Anleger haben Indexfonds zuletzt stark nachgefragt. Der europäische ETF-Markt hat mittlerweile ein Volumen von fast 200 Milliarden Euro. Das hat das Geschäft mit Indexfonds in den vergangenen zwei Jahren für Vermögensverwalter immer attraktiver gemacht. Im Heimatmarkt USA führte Pimco bereits Mitte 2009 Indexfonds ein.

Im Kerngeschäft erlitt Pimco dagegen einen Rückschlag: Anleger zogen im November erstmals seit zwei Jahren Kapital aus dem Pimco Total Return Fund von Fondsmanager Bill Gross ab. Angesichts des Ausverkaufs bei US-Staatsanleihen hatte der Fonds im November Wertverluste hinnehmen müssen.

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