Vertriebsexperten sind gefragt
Union Investment will in großem Umfang einstellen

Die drittgrößte deutsche Fondsgesellschaft setzt sich mit ihrer expansiven Personalpolitik von den direkten Konkurrenten ab. Union Investment will in der gesamten Gruppe in diesem Jahr rund 100 Stellen ausschreiben.

Mit Verstärkungen vorwiegend im Bereich Vertrieb und Marketing, aber auch im Fondsmanagement, will sich die dem genossenschaftlichen Bankenverbund zugehörige deutsche Investmentgesellschaft auf das erwartete Marktwachstum einstellen. Das sagt Rüdiger Ginsberg, Sprecher des Vorstands der Union Asset Management Holding.

„Die Union zählt bei Einstellungen zu den aktivsten Häusern“, bestätigt Karin Schambach, beim Personalberatungsbüro Smith & Jesson zuständig für Asset-Management. Nachfragen bei den großen inländischen Konkurrenten bestätigen diese Einschätzung.

Deutschlands größter Fondsanbieter DWS stockte in der jüngeren Vergangenheit zwar Personal auf, aber im überschaubaren einstelligen prozentualen Bereich, wie ein Sprecher des zur Deutsche-Bank- Gruppe gehörenden Hauses sagt. Der viertgrößte Wettbewerber Dit hat sich „marginal nach oben entwickelt, per saldo werden wir den aktuellen Personalstand halten“, wie ein Vertreter der Allianz-Dresdner-Gesellschaft kommentiert.

„Insgesamt zeigt die Branche wieder eine gewisse Neigung zu Einstellungen, sowohl im Portfolio-Management als auch im Vertrieb“, sagt Schambach von Smith & Jesson. Die Rationalisierungswelle beim Personalbestand im Anschluss an die Aktienbaisse ab Frühjahr 2000 ist ihrer Beobachtung nach abgeschlossen. „Das letzte einschneidende Ereignis auf diesem Gebiet war der Cut bei der zur Hypo-Vereinsbank gehörenden Activest Ende vergangenen Jahres“, ergänzt die Personalberaterin.

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