Viele Manager reduzierten zuletzt die Aktienquoten
Europäische Werte haben in Dachfonds Konjunktur

"Forte" steht in der Medizin für "stark", entsprechend hoch hält die Düsseldorfer Apo Asset Management in ihrem gleichnamigen Dachfonds die Aktienquote. Ein Anteil von 80 Prozent ist Pflicht, meist sind es jedoch 90 Prozent oder mehr.

HB HAMBURG. Nicht jedoch in diesen Wochen. "Wir haben die Quote sukzessive auf 86 Prozent heruntergefahren", sagt Rolf Heußen, der den Apo Forte Inka zusammen mit seinen Kollegen Matthias Hoppe und Marc Momberg betreut.

Bislang war das Anfang 2001 angetretene Trio mit seiner Strategie sehr erfolgreich: In zwölf Monaten legte der Spitzenreiter in der Gruppe der offensiv und damit vorwiegend in Aktienfonds investierenden Dachfonds fast elf Prozent zu. Und auch das Dreijahresergebnis liegt über dem Durchschnitt. Damit liegen die Manager, wieder gemessen an den durchschnittlichen Anlageergebnissen, in etwa auf dem Niveau ihrer ausschließlich in Aktienfonds investierenden Kollegen (Handelsblatt vom 13.4.).

"Die Börsen haben die Zinssteigerungen in den USA nicht vollständig eskomptiert, und bei den Unternehmensgewinnen nimmt das Momentum ab", begründet Heußen seine vorsichtige Haltung. Deshalb hat er bereits Mitte März den Anteil zweier Indexfonds auf den Dax und den Euro Stoxx 50, die im wesentlichen die Aktienquote steuern, Gesenkt. Darüber hinaus favorisieren die Apo-Manager Fonds, die sich bei der Aktienauswahl wenig oder gar nicht an Indizes orientieren.

Zu den größten Positionen dieser Kategorie gehören unter anderem der Schroder Euro Active Value und der Fidelity European Aggressive. Den mit 59 Prozent des Gesamtportfolios sehr hohen Anteil europäisch ausgerichteter Aktienfonds, der die Wertentwicklung in den vergangenen Jahren begünstigte, will das Apo-Team bis auf weiteres beibehalten.

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