Vier Investmentgesellschaften teilen sich nun 70 Prozent der Nettozuflüsse
Geldschwemme belastet US-Fonds

Der Fondsskandal in den USA hat laut "Wall Street Journal" (WSJ) zu einer regelrechten Geldschwemme bei den Anbietern geführt, die nicht in die Machenschaften verwickelt waren.

HB NEW YORK. Allerdings könnten sich die kräftigen Nettomittelzuflüsse dem Blatt zufolge schon bald zu handfesten Problemen entwickeln. "Die Eine-Millionen-Dollar Frage ist, ab wann aus viel zu viel wird", zitiert die Zeitung Kunal Kapoor, Direktor der Fondsanalyse bei der Morningstar Inc.

Im ersten Halbjahr 2004 sind laut "WSJ" mit rund 114 Mrd. Dollar 70% der gesamten Nettomittelzuflüsse der Aktien- und Rentenfonds in den USA an vier Anbieter gegangen. Auf die von der Capital Research & Management Co verwalteten American Funds seien dabei 50,0 Mrd USD entfallen, auf Fidelity Investments 35,8 Mrd. Dollar, auf die Vanguard Group 17,8 Mrd. Dollar. Weitere 10,3 Mrd. Dollar habe die auf Value-Produkte spezialisierte Investment-Boutique Dodge & Cox Funds eingesammelt.

Nach Ansicht des "WSJ" haben die betroffenen Fondsgesellschaften neben der Schließung von Fonds - was einige der Betroffenen bereits getan hätten - zwei Möglichkeiten, auf die Geldschwemme zu reagieren. So könnten sie einerseits bereits vorhandene Positionen ausbauen, was jedoch gleichzeitig das Risiko erhöhe, aus schwächelnden Beteiligungen nicht mehr so schnell wie zuvor aussteigen zu können.

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