Volatilität
Anti-Angst-Fonds ist gefragt wie nie

Ein börsengehandelter Fonds, dessen Anteilswert bei zunehmendem Vertrauen an den US-Aktienmärkten steigt, erzielt derzeit Rekordzuflüsse. Anleger hoffen auf hohe Erträge, wenn die derzeitige Korrektur wieder nachlässt.
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In der vergangenen Woche stieg das Volumen des Velocity Shares Daily Inverse VIX Short-Term ETN (XIV ETN)  um rund 196 Millionen Dollar. Das war der größte Zufluss seit seinem Debüt im November 2010, wie Daten von Bloomberg News zeigen.

Exchange-traded Notes (ETNs) sind börsengehandelte Inhaberschuldverschreibungen, die die Wertentwicklung eines zugrundgelegten Basiswerts nachbilden. Der Wert des XIV ETN steigt, wenn die Volatilität an der US-Börse sinkt, sich also das Ausmaß der  Kursschwankungen verringert.

Der Chicago Board Options Exchange Volatility Index (VIX) gilt als Angst-Index für den amerikanischen Aktienmarkt. Das Volatilitäts- Barometer bewegt sich zu etwa 80 Prozent der Zeit entgegengesetzt zum US-Aktienindex S&P 500.

Hohe Mittelzuflüsse in den XIV-ETN legen den Schluss nahe, dass einige Investoren davon ausgehen, dass eine starke US-Konjunktur die Sorgen zu den Schwellenländerwährungen und zu Chinas Wachstum überlagern wird. Das erklärt Randy Frederick, Managing Director bei Charles Schwab in einem Interview mit Bloomberg News.

Konjunkturdaten in dieser Woche waren gut aufgenommen worden. Der Auftragseingang in der US-Industrie fiel im Dezember weniger stark als vorab erwartet.

„Es handelt sich um eine Wette, dass an den Märkten Ruhe einkehrt und die Volatilität abnimmt“, sagt Frederick. Seine Firma verwaltet rund 2,2 Billionen Dollar an Kundenvermögen. „Die Frage dabei ist, wie lange es dauert, bis das tatsächlich passiert. Die ganze Korrektur könnte morgen vorüber sein. Oder erst im April.“

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Korrektur kostete bis dato 2,9 Billionen Euro Aktienwert

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