Von der Emission bis zur Charter
Die Akteure des Fonds

Emissionshaus, Kommanditisten, Reeder, Charterer: Bei einem Schiffsfonds sind mehrere Beteiligte an Bord.

HB JESTEBURG. Das Emissionshaus sammelt bei den Investoren - den so genannten Kommanditisten - das Kapital ein. Ein Schiffsfonds kann aus einem einzelnen Objekt bestehen oder sich auf einen Pool von Schiffen verschiedenen Typs beziehen. Große Containerschiffe kosten nicht selten zwischen 120 und 150 Millionen US-Dollar.

Der Vertragsreeder ist der Manager des Schiffes. Der Reeder sorgt für die Betriebsausstattung, die Wartung und das Personal des Schiffes. Außerdem ist er für die Vermietung an den Charterer zuständig.

Um den Vorteil der Tonnagebesteuerung nutzen zu können, muss der Vertragsreeder seinen Sitz in Deutschland haben. Dann werden die Erträge des Schiffes pauschal nach dessen Größe ermittelt und versteuert. Die Tonnagesteuer ist so gering, dass rund 98 Prozent der Gewinne steuerfrei vereinnahmt werden können.

Der Charterer betreibt das Schiff und verdient Geld, indem er Kunden Transportkapazität zur Verfügung stellt. Seine Einnahmen sind die Charterraten. Bei langfristigen Verträgen sind die Investoren davon jedoch unabhängig, weil sie eine vorher vertraglich festgelegte Pacht erhalten.

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