Vorwurf der Täuschung
Klage gegen Legg Mason

Raymond „Chip“ Mason und die von ihm gegründete US-Investmentgesellschaft Legg Mason sind von Investoren wegen Betrugs verklagt worden. Die Kläger werfen Mason und seinem Haus vor, sie hätten Anleger bei der Übernahme der Investmentfondssparte von Citigroup getäuscht.

HB NEW YORK. Die fünftgrößte US-Vermögensverwaltung tauschte im Dezember in einer Transaktion im Volumen von 3,7 Mrd. Dollar ihr Aktienbrokergeschäft gegen die Investmentfondstochter der Citigroup. Eine Sprecherin von Legg Mason sagte, die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage.

Die Sammelklage wurde am Montag bei einem Bundesgericht in Manhattan vom Investor Robert Garber und der Kanzlei Lerach Coughlin Stoia Geller Rudman & Robbins eingereicht. Der Vorwurf: In Wahrheit sollte durch das Geschäft die Vergütung des 70-jährigen Mason aufgebläht werden. Sein Salär steige mit den Erlösen und den Vermögenswerten der Gesellschaft, selbst wenn diese auf verantwortungslose Übernahmetouren zurückzuführen seien.

Das Nachsehen hätten die Aktionäre, heißt es weiter. Die Übernahme der Citigroup-Tochter schade „der Rentabilität von Legg Mason wegen der ungewöhnlich starken Integrationsprobleme“, ist in der Klage zu lesen. Statt der erhofften Ersparnisse würden sich die Kosten von Legg Mason fast verdreifachen, während die Erlöse schrumpfen, weil Kunden in erheblichem Maß Gelder abziehen. Das würde den Gewinn stark drücken.

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