Währungszertifikate
Schweizer Franken vor der Wende

Wer sein Geld in den vergangenen fünf Jahren aus Sicherheitsgründen in Schweizer Franken angelegt hat, macht heute ein langes Gesicht. Das Blatt könnte sich jetzt wenden.

War 2002 ein Franken noch 69 Eurocent wert, so sackte er im Juli bis auf 60 Cent ab. Verantwortlich dafür war vor allem das niedrige Zinsniveau in der Schweiz, das immer mehr Gelder in benachbarte Währungen lockte und den Franken unattraktiver machte. Wer es sich zutraute, verschuldete sich sogar im Franken und legte das Geld zu höheren Zinsen in Euro an. Doch nun, bei Wechselkursen um 61 Cent (1,64 Franken je Euro), zeichnet sich eine Stabilisierung des Franken ab.

Zunächst läuft die Schweizer Wirtschaft ausgezeichnet. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich rechnet für 2007 mit einem Wachstum der eidgenössischen Konjunktur von 2,6 Prozent und mit einem ähnlichen Tempo 2008. Die robuste Wirtschaft und die anziehende Inflation (0,6 Prozent für 2007 und 1,2 Prozent für 2008) dürften die Notenbank zu Zinserhöhungen veranlassen.

Dabei könnte die Schweizer Nationalbank nicht nur mit den absehbaren Zinserhöhungen der europäischen EZB gleichziehen; vielmehr sind bis nächstes Jahr sogar bis zu vier Zinserhöhungen je 0,25 Prozentpunkten möglich. Das käme dann nicht nur dem Kurs des Franken gegenüber dem Euro zugute. Das ließe auch die Rendite für kurzfristige Anlagen in der Schweizer Währung klettern. Beides, Wechselkurs und kurzfristige Renditen, fließen in Zinszertifikate auf den Franken ein.

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