Weitere Rekordzahlen erwartet
Zahl der Sammelklagen in USA steigt

Noch nie wurden in den USA so viele Sammelklagen gegen dort börsennotierte Unternehmen geführt wie im vergangenen Jahr. Das ergab eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price-Waterhouse-Coopers. Zudem hat auch die Höhe der Strafen ein neues Rekordhoch erreicht.

HB DÜSSELDORF. Vor allem öffentliche Pensions- und Investmentfonds sowie andere institutionelle Anleger haben im vergangenen Jahr 203 Klagen gegen börsennotierte Konzerne geführt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl damit um 16 Prozent. Noch deutlicher ist die Summe der an die Börsenaufsicht SEC gezahlten Vergleichszahlungen angewachsen. Diese erreichte mit 5,4 Mrd. Dollar einen neuen Rekordwert. Den Löwenanteil bezahlte mit 2,6 Mrd. Dollar Worldcom. Bei Raytheon waren es 510 Mill. Dollar, bei Bristol Myers 300 Mill. Dollar. Auffällig ist laut der Erhebung auch die zunehmende Zahl betroffener ausländischer Firmen, wie etwa die Europäer Parmalat, ABB, Ahold und Deutsche Bank. Insgesamt waren unter den beklagten Unternehmen 29 ausländische Gesellschaften.

Für die kommenden Jahre erwarten die Unternehmensberater weitere Rekordzahlen. Dabei dürfte auch die Zahl der betroffenen ausländischen Konzerne erneut ansteigen.

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