Weitere Verkäufe angekündigt
Deka will durch Objektverkäufe Immobilienfonds stabilisieren

Die Deka Immobilien Investment GmbH hat für umgerechnet rund 720 Mio. Euro das Einkaufszentrum St. Enoch in Glasgow und das Londoner Lloyd's Building veräußert. Der Erlös soll einer Mitteilung vom Dienstag zufolge dem nach dem Frankfurter Immobilienskandal und Bewertungsdifferenzen angeschlagenen Deka-ImmobilenFonds zufließen.

vwd FRANKFURT. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte der Vorstandsvorsitzende der DekaBank Deutsche Girozentrale, Axel Weber, angekündigt, dass sich die Deka Immobilien Investment im Rahmen eines weiteren Hilfspakets zur Stabilisierung ihres Offenen Immobilienfonds von zwei Objekten in Großbritannien trennen werde.

Der für St. Enoch erzielte Verkaufspreis liegt den weiteren Angaben der Immobilienfondsgesellschaft der Sparkassen zufolge mit 394,5 Mio. Euro über dem vom Sachverständigenausschuss ermittelten Verkehrswert von 367,3 Mio. Euro. Das Lloyd's Building habe den Besitzer zum aktuellen Verkehrswert von 334,2 Mio Euro gewechselt. Gleichzeitig übertreffen die erzielten Erlöse die bei einer Sonderprüfung von Deloitte & Touche ermittelten Wertansätze von 305,1 Mio. Euro für die Liegenschaft in Glasgow und von 305,7 Mio. Euro für das Objekt in London.

Insgesamt geht die Deka Immobilien Investment davon aus, dass die Wertentwicklung des Deka-ImmobilienFonds durch die Veräußerungen im laufenden Geschäftsjahr um 0,25 Prozentpunkte zulegen wird. Gleichzeitig kündigte die Gesellschaft den Verkauf einer weiteren inländischen Liegenschaft in den kommenden Wochen an.

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