Wölbern-Strafprozess
Staatsanwalt verlangt hohe Haftstrafe

Der Hamburger Staatsanwalt Henyer Heyen fordert im Prozess gegen den früheren Chef des Fondshauses Wölbern Invest, Heinrich Maria Schulte, eine Haftstrafe von zwölf Jahren.
  • 0

Im Prozess gegen den früheren Chef des Fondshauses Wölbern Invest, Heinrich Maria Schulte, hat der Hamburger Staatsanwalt Henyer Heyen eine Haftstrafe von zwölf Jahren verlangt. Schulte soll laut Anklage aus den rund 30 Immobilienfonds, die sein Haus verwaltete, insgesamt 115 Millionen Euro gezogen haben. Geschädigt sind etwa 40.000 Anleger, die insgesamt 700 Millionen Euro in die Fonds investiert hatten.

Mit einem „System der Verschleierung und Täuschung“ habe Schulte immer wieder aufs Neue Liquidität aus den Fonds gezogen. Und das zwei Jahre lang, von Herbst 2011 bis zu Schultes Festnahme 2013. Schulte hatte die Entnahmen erst mittels eines „Liquiditätsmanagements“, später über wertlose Anleihen juristisch zu bemänteln versucht. Er hat selbst die Vorwürfe der Untreue stets bestritten.

Kommentare zu " Wölbern-Strafprozess: Staatsanwalt verlangt hohe Haftstrafe"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%