Zahlen des Bundesverbandes
Aktienfonds bleiben unbeliebt

Trotz des Börsenaufschwungs haben sich die Anleger in den ersten neun Monaten dieses Jahres weiter von Aktienfonds abgekehrt.

HB FRANKFURT. Bis Ende September wurden netto 791 Millionen Euro aus solchen Anlagen abgezogen, wie der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) am Freitag in Frankfurt mitteilte. Damit zeichnet sich für dieses Jahr zwar ein deutlich geringerer Abfluss ab als 2004, als die Anleger den Fonds im gleichen Zeitraum 3,7 Milliarden Euro entzogen. Von früheren Wachstumszahlen mit bis zu 65,8 Milliarden Euro Zufluss etwa im Boomjahr 2000 bleiben die Fonds aber weit entfernt.

Ebenfalls im Minus lagen offene Immobilienfonds. Ihnen entzogen die Anleger seit Jahresbeginn 196 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren noch netto 3,7 Milliarden Euro eingezahlt worden. Dass der Investmentbranche dennoch unterm Strich 65,8 Milliarden Euro zuflossen, verdankt sie vor allem dem stark gewachsenen Interesse an Renten- und Geldmarktfonds. Erstere wuchsen seit dem Jahreswechsel trotz niedriger Zinsen netto um 24,3 Milliarden Euro an - mehr als doppelt so stark wie im Vorjahreszeitraum. Geldmarktfonds verzeichneten ein Plus von 11,0 Milliarden Euro.

Die erst seit 2004 in Deutschland zugelassenen Hedge Fonds erfreuen sich hingegen nur geringer Beliebtheit bei den Anlegern: Die Zuflüsse sackten gegenüber dem niedrigen Vorjahresniveau um fast zwei Drittel auf 230 Millionen Euro ab.

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