Zucker-ETF
Süßer Stoff für Anleger

Auch die Anlage in Rohstoffe wird irgendwann in einer exzessiven Übertreibung enden. Voraussetzung für ein Platzen der Rohstoffblase ist jedoch eine flächendeckende Angebotsschwemme - doch davon ist beim Zucker nichts zu spüren. Wie Anleger davon noch profitieren können.

Rohstoffe gehen nie pleite, dafür schon mal ein Hedgefonds, der an den Rohstoff-Terminmärkten auf Pump unterwegs ist. Dazu muss keine Rohstoffblase platzen. Es reicht, wenn Banken den Spekulanten die Kreditlinien kürzen oder die Terminbörsen höhere Sicherheitsleistungen einfordern. So sorgten zuletzt vor allem Zwangsverkäufe von stark gehebelten Hedgefonds für scharfe Einbrüche zahlreicher Rohstoffnotierungen. Aber nicht verwechseln! Geplatzt ist eine Kreditblase, noch keine Rohstoffblase.

Um die Kreditklemme zu lösen und einer deflationären Abwärtsspirale zu entkommen, ziehen vor allem Notenbank und Regierung in den USA inzwischen alle markt- und staatswirtschaftlichen Register. Das Risiko höherer Inflation wird dabei als das kleinere Übel angesehen. Um sich vor ihr zu schützen, stecken immer mehr Anleger Kapital in Sachwertanlagen, wozu Rohstoffe gehören. Auch dieser Trend endet irgendwann in einer exzessiven Übertreibung.

Voraussetzung für ein Platzen der Rohstoffblase wäre aber eine flächendeckende Angebotsschwemme. Davon ist noch nichts zu spüren. Bei Zucker steigen die Lagerbestände zwar an, doch die Produktionsüberschüsse nehmen allmählich ab. Seit zehn Jahren steigt der weltweite Verbrauch um jährlich 2,4 Prozent und damit doppelt so stark wie die Weltbevölkerung. In den Siebzigerjahren kletterte der Zuckerpreis bis auf 57 US-Cent pro Pound. Aktuell kostet der süße Stoff knapp 12 Cent. Auch das sieht nicht nach Blase aus.

ETFS Sugar
IndexDJ-AIG Sugar Sub-Index
Währungssicherungnein
jährliche Verwaltungsgebühr0,49 Prozent
ISINDE000A0KRJ85
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