Zwölf-Monats-Vergleich
Regional begrenzte Mischfonds liegen vorn

In der 61 Fonds umfassenden Kategorie "Mischfonds dynamisch" der Bad Homburger Analyseagentur Feri befinden sich Produkte unterschiedlichster Art: So liegt mit dem AIG Asia Balanced Fund ein Produkt mit ausschließlichem Fokus auf asiatischen Aktien und einem Zwölf-Monats-Zuwachs von 42,25 Prozent souverän vorn (Tabelle). Der zweitplatzierte Cominvest Plusfonds legt den Aktienanteil dagegen ausschließlich in Deutschland an und erwirtschaftete damit einen Wertzuwachs von 23,03 Prozent.

HAMBURG. In der 61 Fonds umfassenden Kategorie "Mischfonds dynamisch" der Bad Homburger Analyseagentur Feri befinden sich Produkte unterschiedlichster Art: So liegt mit dem AIG Asia Balanced Fund ein Produkt mit ausschließlichem Fokus auf asiatischen Aktien und einem Zwölf-Monats-Zuwachs von 42,25 Prozent souverän vorn (Tabelle). Der zweitplatzierte Cominvest Plusfonds legt den Aktienanteil dagegen ausschließlich in Deutschland an und erwirtschaftete damit einen Wertzuwachs von 23,03 Prozent.

"Wir investieren sowohl in große als auch in mittelgroße Unternehmen und waren in der zweiten Reihe beispielsweise mit dem Komponentenzulieferer GEA sehr erfolgreich", erläutert Cominvest-Manager Christoph Berger, der auch Co-Manager des Cominvest-Klassikers Fondak ist. Während er bei diesem Fonds zusammen mit Heidrun Heutzenröder ausschließlich auf Substanzwerte setzt, mischt er beim Plusfonds durchaus auch Wachstumswerte wie den Navigations-Softwarehersteller Teleatlas bei, den er mittlerweile allerdings wieder verkauft hat.

Außerdem nutzt Berger auch konservative Optionsstrategien: "Mit diesen Transaktionen begrenzen wir zwar das Aufwärtspotenzial der Aktien. Im Gegenzug erhalten wir dafür aber attraktive Optionsprämien, die das Verlustrisiko reduzieren und den Ertrag verstetigen." In Deutschland sieht er nach wie vor ein solides wirtschaftliches Umfeld mit vergleichsweise günstigen Bewertungen. Angesichts des schwachen Dollars gebe es trotz des insgesamt positiven Szenarios jedoch Unternehmen, die zu meiden seien. Berger: "Das gilt insbesondere für Firmen, die in starker Konkurrenz zu Unternehmen stehen, die im Dollar-Raum produzieren."

Eine weitaus geringere Rolle spielen deutsche Aktien im Portfolio des auf Rang sieben liegenden Fortis L Fund Strategic Growth World, der im Vergleichszeitraum um 12,69 Prozent zulegte. "Wir gewichten diese Titel derzeit mit nur vier Prozent", sagt Fondsmanager Bart van Poucke. Im Gegensatz zur Konkurrenz von AIG und Cominvest muss er keine regionalen Beschränkungen beachten. Das überdurchschnittliche Ergebnis begründet er unter anderem mit der Beimischung asiatischer Aktien außerhalb Japans, die aktuell einen Anteil von 6,4 Prozent am Portfolio haben.

Für die Aktienmärkte außerhalb der etablierten Märkte in Europa und den USA gibt sich van Poucke für 2008 zuversichtlich: "Die Schwellenländer, allen voran die Bric-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China, werden ihren Wachstumspfad fortsetzen", so der Fortis-Manager. Er rechnet insgesamt mit steigenden Aktienkursen, wenn auch unter stärkeren Schwankungen als in der Vergangenheit.

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