Ähnlich erfreulich ist das Bild im unterhalb des MDax angesiedelten SDax. Hier dürften voraussichtlich 28 von 50 Unternehmen ihre Ausschüttungen erhöhen. Auch der Dividendensieger der diesjährigen Ausschüttungsrunde wird wohl aus dem kleinsten der deutschen Indizes kommen. Mit einer Ausschüttung von insgesamt 3,50 Euro pro Aktie, darunter 2,50 Euro an Bonus, führt die Deutsche Beteiligungs AG die Rangliste an. Vom aktuellen Kursniveau aus entspricht dies einer Dividendenrendite von etwa 18,5 Prozent. Da es sich beim Großteil der Ausschüttung jedoch um eine einmalige Zahlung handelt, können Anleger schon jetzt damit rechnen, dass die Rendite im kommenden Jahr deutlich darunter liegen wird.
Kürzungen im Vergleich zum Vorjahr dürfte es im SDax bei Wacker Construction,
Deutsche Wohnen,
MPC
Capital und Comdirect
geben, glaubt Langhorst. Die Comdirect
zahlte ihren Aktionären vergangenes Jahr neben der Dividende einen Sonderbonus, den es diesmal wohl nicht geben wird.
Unverändert ist dagegen das Bild im TecDax. Generell gilt bei den tendenziell spekulativeren Tech-Werten noch immer das Prinzip, dass die Gewinne eher einbehalten und investiert werden. Mit Pfeiffer Vacuum
bietet immerhin ein Wert eine Dividendenrendite auf Höhe der besten Dax-Aktien.
Profitieren vom teilweise üppigen Dividendensegen kann übrigens, wer bis zum Tag der jeweiligen Hauptversammlung diese Papiere kauft. Am folgende Tagen werden diese jedoch mit einem Abschlag "ex Dividende" gehandelt.
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