Aktuell hält Mayr knapp 40 Prozent asiatische Titel im Portfolio, 30 Prozent US-Werte und 15 Prozent Europa-Aktien. Unter den Einzeltiteln finden sich Nokia, der US-Navigationsgerätebauer Garmin und der indonesische Mischkonzern Astra International. Sein Modell hat Mayr nach der Krise bis 2005 nicht geändert. „In den vergangenen zehn Jahren war dies bisher die einzige deutlichere Schwächephase“, sagt er. Die Jahre 2006 und 2007 scheinen ihm recht zu geben, der Fonds legte je um ein Fünftel an Wert zu und war wieder Top. Gefeilt hat Mayr seitdem am Marketing: 2004 und 2005 schrieb er seinen Anlegern Briefe und bat sie um Geduld. Heute kümmert sich Partner Dieter Vogel um das Marketing, Abflüsse soll es derzeit nicht geben.
Anleger sollten in der Schwächephase eigentlich Fondsanteile kaufen, meint Rüdiger Sälzle, Geschäftsführer des Fondsanalysehauses Fonds Consult, den Mayrs Kontinuität überzeugt. Über fünf Jahre liegt der Fonds in der Wertentwicklung unter den besten Vier seiner Kategorie. „Man muss aber die Aufs und Abs aushalten können“, sagt er. Bei Feri erhält der Fonds gerade noch das Spitzenrating „A“, das leicht getrübt wird von der relativ starken Wertschwankung von knapp 20 Prozent im Mittel der letzten drei Jahre. Der Fonds ist kein Basisinvestment für konservative Anleger. Wer sein Kapital mindestens fünf Jahre anlege, könne auf überdurchschnittliche Erträge hoffen, meint Sälzle.
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