0 Bewertungen
29.11.2007 
Portfolios bereits ab 25 000 Euro

Reiche Kunden ziehen kleinere Berater vor

Die Kunden von Vermögensverwaltern werden anspruchsvoller. Auch wenn der Markt nach Expertenschätzungen jährlich insgesamt gut zweistellig wächst, nimmt daher der Wettbewerb um die beispielsweise rund zwei Millionen Deutschen mit einem Vermögen von mehr als je 300 000 Euro an Härte zu.

rez MÜNCHEN. Die Kunden schreiben individuelle Beratung und Betreuung immer größer, wie Hans-Kaspar von Schönfels, Chef des Magazins „Elite Report“, recherchierte. Vermögensverwalter erwarteten, dass der Markt neu verteilt werde und Qualitätsunterschiede sichtbarer würden. Von Schönfels zufolge stärkt dies kleinere Häuser mit besonderer Expertise.

In den steigenden Kundenansprüchen sieht er den Grund für das Fehlen vieler Großbanken unter den Top-Vermögensverwaltern im „Elite Report“: Große Institute agierten selten unabhängig, überhäuften Kunden oft mit eigenen Produkten und böten geringeren Service als kleinere Häuser.

Für hochwertige, individuelle Betreuung stehen alle drei Sieger des „Elite Reports 2008“: Seit Jahren werden sie in unabhängigen Rankings ausgezeichnet als Institute, die ihr Handwerk beherrschen. Am Markt treten diese drei Häuser allerdings höchst unterschiedlich auf. Gilt die private BHF Bank eher als feines Haus für große Vermögen, betreuen die Bremer Landesbank und die Hamburger Sparkasse (Haspa) bereits Portfolios ab 30 000 beziehungsweise 25 000 Euro.

Beim Team des BHF-Private-Banking-Chefs Björn Robens lobt das Magazin den „zielorientierten Stil, der Kunden erwärmt und überzeugt“. Robens 350 Mitarbeiter passten die Dienste seines Hauses perfekt an die Bedürfnisse der Kunden an. „Wir konzentrieren uns auf höchstvermögende Kunden ab einer Million Euro und bieten ihnen besondere Qualität“, beschreibt Robens den Ansatz seines Hauses. Um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und fundiertes Risikomanagement zu bieten, brauche man neben Kompetenz vor allem Zeit. Ein Berater betreue daher höchstens 30 Kunden.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Was die Besten als eigene Stärke nennt

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Zuletzt besucht / gesucht

Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Notwendige Korrektur  Artikel in Merkliste

10.10.2008 von Matthias Eberle

Die Aktienkurse rasen in die Tiefe. Ein Blick auf die US-Wirtschaft zeigt warum. Amerika steht vor einer tiefen Rezession, die weitere Korrekturen an den Börsen nach sich ziehen muss. Kommentar

Markt-Monitor

Die erwünschte Panik ist da  Artikel in Merkliste

10.10.2008 von Frank Wiebe

Der Ausverkauf ist da. Für die Wende an den Aktienmärkten braucht es allerdings mehr: Auf der IWF-Tagung haben die Spitzen des Finanzsystems die Chance, die Abwärtsspirale zu durchbrechen. Kommentar

weiterAnzeige - Aktuelle Umfrage

Umfrage zum Thema "Bankpräferenzen" 

Welche Bankgeschäfte wickeln Sie privat online ab und wie zufrieden sind Sie mit dem Online-Angebot? Was erwarten Sie von Ihrer Bank? Unter allen Teilnehmern der Umfrage wird ein iPod nano (8GB) von Apple im Wert von 149 Euro verlost. Machen Sie jetzt mit! Hier geht es zur Umfrage WEB-Link


Handelsblatt Börsenradio 10.10.2008 (Abendausgabe) 

10.10.2008Börsenradio

Steinbrück: Umfassende Bankenhilfen nötig - Dax mit 22 Prozent Wochenminus - Ölpreise brechen auf neues Jahrestief ein Anhören


Anzeige